23.08.2013 in Kommunalpolitik

Neu in der Gemeindevertretung

 

Kathrin Kröger engagiert sich seit Jahren vorwiegend im sozialen Bereich in Glienicke. Seit vielen Jahren ist sie als sachkundige Einwohnerin im Sozialausschuss aktiv. Doch dieses schon sehr zeitintensive bürgerschaftliche Engagement reicht ihr nicht. So ist sie Mitglied in Kitaausschüssen und Vorstandsmitglied im „Förderkreis ProGym, Neues Gymnasium Glienicke e.V.“

Nachdem Renate Gruhle ihr Mandat als Gemeindevertreterin in der Sommerpause zurückgegeben hat, zieht Kathrin Kröger als neue Gemeindevertreterin in die Glienicker Gemeindevertretung ein.

Die SPD-Fraktion freut sich sehr, mit Kathrin Kröger eine weitere Gemeindevertreterin in ihren Reihen zu haben, die mit unserer Heimatgemeinde fest verwurzelt ist und neben ihren umfänglichen beruflichen Verpflichtungen bereit ist, sich ehrenamtlich für unser Glienicke zu engagieren. Getreu dem Motto der Glienicke SPD: „Gemeinsam für Glienicke“.

23.08.2013 in Kommunalpolitik

Renate Gruhle geht…

 

Der Schlusspunkt eines beispielhaft bürgerschaftlichen Engagements ist fast gesetzt 

Wenn man mich fragen würde, wie lange denn Renate Gruhle Mitglied in der Glienicker Gemeindevertretung war, in welchen Ausschüssen sie über die vielen Jahre gesessen hat, wie oft sie sich zu Wort gemeldet hat und wie sie sich persönlich mit Wort und vor allem mit Tat in kaum mehr zu erfassenden Bereichen engagiert hat, wie häufig sie kompetent und immer freundlich Bürgern und Politikern Rede und Antwort gestanden hat … ich bekomme es beim besten Willen nicht zusammen. Allein die Unmöglichkeit einer wenigstens halbwegs seriösen Antwort auf diese Fragen zeigt doch, wie ernsthaft, wie zuverlässig und wie kontinuierlich ein Mensch sich im Ehrenamt und auf kommunalpolitischem Parkett bewegt und bewegt hat. Wenn dieses Engagement zudem noch völlig ohne Eigennutz und mit so viel menschlicher Zuwendung einhergeht, dann bekommt man selbst fast ein schlechtes Gewissen über das eigene zögerliche Verhalten, wenn es um den Einsatz und das Handeln für die Gemeinschaft geht, in der man lebt und die man ganz sicher auch ein gutes Stück weit ins Herz geschlossen hat.

Die Gemeindevertreterin Renate Gruhle wird dem Glienicker „Politik-Betrieb“ nicht nur fehlen, sie wird auch eine Lücke hinterlassen, nicht nur an der Seite des GVT-Vorsitzenden, nein vor allem auch bei den eigenen Leuten. Sie war nie Mitglied der SPD aber ihr Herz schlägt merklich im sozialdemokratischen Takt. Und aus dieser Zuneigung macht sie auch keinen Hehl. Kommunalpolitisches Engagement braucht einen gemeinsamen politischen Rahmen aber eben nicht zwangsläufig auch ein Parteibuch.

18.08.2013 in Kommunalpolitik

Grünpflege in Glienicke/Ein Trauerspiel

 

Auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Joachim Bienert wurde Glienicke im Jahr 2009 zur „Naturparkgemeinde des. Jahres 2009“. Glienicke als grüne Gemeinde. Mit Alleenbäumen, viel Grün und einer, abgesehen vom Sonnengarten, lockeren Bebauung. Doch selbst im Sonnengarten werden die Straßen von Bäumen gesäumt und er wird durchzogen von einem Grüngürtel, der in den Bürgerpark mündet.

Doch sieht man sich im Jahr 2013 in Glienicke um und geht oder fährt mit offenen Augen durch unsere Gemeinde, kann man nur den Kopf schütteln. Die Triebe an den Straßenbäumen schlagen teilweise so weit aus, dass sie verkehrsgefährdend sind. Die Rasenfläche vor der Grundschule verdient nicht mal mehr die Bezeichnung Grünfläche, denn vom Grün sieht man nichts mehr. Die Wege im Bürgerpark sieht teilweise so weit ausgespült das man mit dem Fahrrad aufpassen muss nicht zu stürzen.

Während Bürger durch die Gemeinde schon mal schriftlich aufgefordert werden ihr Grün, welches auf die Straße ragt, zu beschneiden, nimmt es die Gemeinde selbst offenbar nicht so ernst mit der Grünpflege.

17.06.2013 in Kommunalpolitik

Bürger begehren auf: Umstrittene Friedhofsgebührensatzung wird neu beraten

 
Foto: SPD Glienicke/Nordbahn

Ein Aufschrei ging im Herbst des letzten Jahres durch Glienicke/Nordbahn. Mit der Mehrheit von CDU/FDP und GBL wurde eine Erhöhung der Friedhofsgebühren um bis zu 950 Prozent beschlossen. Kein Reden, kein Diskutieren, kein Argumentieren half, die selbst ernannte „bürgerliche Mehrheit“ setzte sich mit ihrer parlamentarischen „Streitmacht“ gemeinsam mit dem Bürgermeister durch.
Doch sie hatten die Rechnung ohne den Wirt, sprich die Glienicker Bürgerinnen und Bürger gemacht.

23.04.2013 in Kommunalpolitik

Sportplatz Bieselheide: CDU nimmt Anlauf und springt wieder mal zu kurz

 
Foto: privat

 

Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich den Antrag der CDU/FDP-Fraktion, die Verwaltung zu beauftragen, eine Aufstockung des Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz Bieselheide durch die Gemeindeverwaltung prüfen zu lassen. Immerhin greift die CDU damit auf, was unsere Fraktion bereits vor einigen Monaten hier im Glienicker Kurier thematisiert hat, nämlich die Aufforderung, den Sport in Glienicke zu unterstützen und nicht zu behindern.

Ergänzender Änderungsantrag

Doch springt die CDU/FDP-Fraktion mit ihrem Antrag mal wieder viel zu kurz. So scheint der CDU nicht bekannt gewesen zu sein, dass es neben der Aufstockung des Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz Bieselheide auch noch die Option für einen Anbau gibt. Damit die Verwaltung alle möglichen Optionen für eine Verbesserung des Angebotes auf dem Sportplatz prüfen kann, hat die SPD-Fraktion einen entsprechenden Änderungsantrag eingereicht.

Gesamtkonzept für den Sportplatz

Mehr noch: Aus unserer Sicht ist es zwingend erforderlich, ein nachhaltiges zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die Erweiterung der räumlichen Kapazitäten auf dem Sportplatz Bieselheide zu entwickeln. Ein Gesamtkonzept, das bei Bedarf über mehrere Jahre abschnittsweise umgesetzt werden kann. Schon jetzt zeigt sich, dass Umkleide- und Verwaltungsräume für die 19 Fußballmannschaften von SV Glienicke und BSC Fortuna im Punktspielbetrieb, aber auch beim normalen Paralleltraining von Fußballern und Leichtathleten, regelmäßig an ihre Grenzen kommen. Angesicht der zunehmenden Nutzerzahlen und Erfolge der Sportvereine hat die SPD-Fraktion daher ein ganzheitliches „Zukunftskonzept für den Sportplatz Bieselheide“ erarbeitet und der Gemeindevertretung am 10. April vorgelegt (als Download unter www.spd-glienicke.de verfügbar).

11.04.2013 in Kommunalpolitik

Kosten für den Ideenwettbewerb Ortskern

 

Eine Anfrage der SPD-Fraktion zu den Kosten für den Ideenwettbewerb Ortskern wurde in der Sitzung der Glienicker Gemeindeverwaltung am 10. April von der Verwaltung beantwortet.

78.000,- wird die Gemeinde Glienicke voraussichtlich in den Ideenwettbewerb und die Planungszelle investieren. Hinzu kommt die Personalaufwand sowie alle materiellen Aufwendungen der Gemeindeverwaltung die im Zusammenhang mit diesem Themenkomplex entstanden sind. Zusammen mit den entstandenen Personalkosten in der Gemeindeverwaltung wird die 100.000,- Euro Grenze aber nicht überschritten werden.

08.04.2013 in Kommunalpolitik

Gemeinde startet Pilotprojekt

 

Reflektierende Straßennamensschilder für bessere Orientierung

Teilen Sie, verehrte Leserinnen und Leser, auch meinen Eindruck, dass die Straßennamens- schilder in Glienicke im Vergleich zu denen auf Berliner Seite, gerade in den Abendstunden, viel schwerer zu lesen sind? Um hier Abhilfe zu schaffen, hat die SPD-Fraktion im letzten Infrastrukturausschuss am 13. März den Antrag eingereicht, die in diesem Haushaltsjahr für Verkehrsschilder eingestellten 3.000 Euro für ein Pilotprojekt zu verwenden. Dieser wurde von allen Gemeindevertretern des Ausschusses einstimmig angenommen.

Entlang der gesamten Hauptstraße von der B96 bis zur Schillerstraße sollen die bestehenden Schilder durch reflektierende Schilder ersetzt werden. Neben der besseren Erkennbarkeit hätte der Austausch weitere Vorteile: So werden die neuen Schilder um Hausnummernhinweise ergänzt (z.B. 1-13) Weitere Informationen zum Straßennamen lassen sich dann später auch noch problemlos zusätzlich montieren. In den Kreuzungsbereichen werden zusätzliche Schilder für alle Ecken aufgestellt sowie nicht optimal gesetzte Pfosten wieder näher in den Kreuzungsbereich versetzt. Nicht zuletzt versprechen wir uns damit eine höhere Verkehrssicherheit, da sich ortsunkundige Verkehrsteilnehmer schneller orientieren können und durch eine gleichmäßige Fahrweise den Verkehr nicht gefährden.

Das Pilotprojekt umfasst 52 Straßenschilder aus Aluminium mit aufgebrachter Spezialfolie. Dazu kommen 13 neue Pfosten für die Kreuzungsbereiche. Die Beschilderung behält die für unseren Ort typische weiße Schrift auf blauem Grund, um den Wechsel zwischen den Bundesländern deutlich zu machen (Entscheidung siehe Februar-Kurier, S. 12). Die Kosten belaufen sich auf ca. 2.965 Euro. Durch die zentrale Lage können sich alle Interessierten einen Eindruck von den neuen Schildern machen, die bis spätestens Anfang Juni montiert sind.

 

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