Jugend
10.10.2014 in Jugend
Wieder einmal haben die Glienicker Gemeindevertreter es am gestrigen Donnerstagabend nicht geschafft sich zu einer Entscheidung für eine Interimslösung für den Glienicker Jugendclub durchzuringen.
Wenn jetzt nicht endlich eine Entscheidung getroffen wird, sitzen die Glienicker Jugendlichen ab Mai nächsten Jahres auf der Straße, da der derzeitige Nutzungsvertrag zu diesem Zeitpunkt ausläuft. Seit 10 Jahren ist klar, dass der derzeitige Standort des Jugendclubs nicht ewig zur Verfügung steht. Bereits vor einigen Monaten wurde in der Gemeindevertretung(GVT) entschieden, dass im Bereich der Skateanlage ein neuer Jugendclub entstehen soll. Sogar ein Beschluss der vorsah, dass sich die Gemeindevertreter verpflichten bis Sommer nächsten Jahres alle Beschlüsse fassen die für den Neubau eines Jugendclubs im Ortszentrum notwendig sind, wurde nicht gefasst. Im Juni dieses Jahres wurde von der GVT eigens eine Arbeitsgruppe eingesetzt die eine Interimslösung für unseren Jugendclub bis zum Neubau finden sollte. Einstimmig wurde von dieser Arbeitsgruppe, die von dem Gemeindevertreter der Piraten geleitet wurde und der Vertreter aus dem Planungs- und Sozialausschuss aller Fraktionen angehörten, empfohlen den derzeitigen Standort des Jugendclubs an der Oranienburger Chaussee weiter zu nutzen. Die Bedingung des Eigentümers den Fußweg neben dem Jugendclub zu übertragen wurde in diesem Zusammenhang von der AG ausdrücklich einstimmig bestätigt.
19.09.2014 in Jugend
Auch wenn jetzt schon feststeht, dass der Glienicker Jugendclub zukünftig im Ortszentrum im Bereich der Skateanlage entstehen wird, ist noch nicht klar was bis dahin passiert. Mitte nächsten Jahres läuft der Nutzungsvertrag für den derzeitigen Standort an der B 96 aus.
Der Sozialausschuss wird sich die möglichen Räumlichkeiten in der „Galerie Sonnengarten“ über dem EDEKA-Markt am 29. September um 18:30 Uhr ansehen. Auch eine Verlängerung der Nutzung am jetzigen Standort scheint möglich.
Bei beiden Standorten gibt es Vor- und Nachteile. Bevor der Glienicker Sozialausschuss am 29. September eine Entscheidung trifft, möchte ich gerne erfahren was Sie dazu meinen.
Unter http://www.uweklein.info/index.php?mod=poll&op=poll_list&menu= können Sie auf meiner Homepage einfach abstimmen welchen Interimsstandort für den Jugendclub Sie favorisieren.
13.03.2014 in Jugend
Seit zehn Jahren ist klar, dass zum Ende des Jahres 2014 (!) die Nutzungsvereinbarung für den jetzigen Jugendclub ausläuft. Eine Option wäre gewesen, das Grundstück des Jugendclubs an der B 96 vom Eigentümer zu kaufen, denn das Gebäude selbst gehört der Gemeinde schon seit der Wendezeit. Entschieden wurde aber etwas anderes, nämlich, dass der Jugendclub ins Glienicker Ortszentrum ziehen soll. Dass im Jahr 2011 in einer Befragung von fast 500 Jugendlichen sich eine große Mehrheit für die Beibehaltung des jetzigen Standortes an der B96 ausgesprochen hat, wurde dabei ignoriert. Dass sich außerdem die Besucherzahlen des Glienicker Jugendclubs, vorsichtig ausgedrückt, eher mäßig entwickeln, liegt ganz bestimmt nicht am aktuellen Standort. Wer sich abends mal bei Mc Donalds umsieht, wird schnell feststellen, dass der Bedarf, besonders in den Abendstunden und in der kalten Jahreszeit, für einen Treffpunkt unserer Jugendlichen besteht.
15.01.2014 in Jugend
Seit 10 Jahren ist klar, dass zum Ende des Jahres 2014 (!!) die Nutzungsvereinbarung für den jetzigen Jugendclub ausläuft. Eine Option wäre gewesen, dass die Gemeinde Glienicke vom Eigentümer das Grundstück des Jugendclubs an der B 96 kauft. Entschieden wurde etwas anderes, nämlich dass der Jugendclub ins Glienicker Ortszentrum ziehen soll. Soweit zu den Fakten. In der Novembersitzung 2013 des Haupt- und Finanzausschusses brachte der Bürgermeister dann eine Beschlussvorlage ein, mit der ein Glienicker Planungsbüro beauftragt werden sollte, den „Neubau“ des Jugendclubs zu planen. Auf meine Nachfrage, ob dieses Büro, vor dem Hintergrund, dass die Zeit drängt, Erfahrung mit der Planung eines Jugendclubs hat, wurde von Seiten des Bürgermeisters barsch mit den Worten „…Ich werde öffentlich machen, wer versucht den Bau des Jugendclubs zu verzögern…“ zurückgewiesen. Dass der Planer, der hier beauftragt werden sollte, sachkundiger Einwohner eben der Partei ist, der auch der Bürgermeister angehört, ist sicher nur Zufall.
Letztendlich wurde, durch eine sehr gute und sachorientierte Diskussion, an der Vertreter aller Fraktionen beteiligt waren, in der Dezembersitzung ein Hennigsdorfer Planungsbüro beauftragt, welches nach Aussage der Gemeindeverwaltung Erfahrung bei der Errichtung von Jugendclubs hat.
Mich erstaunt, dass in den besagten Ausschussberichten im Glienicker Kurier diese Diskussion mit keinem Wort erwähnt wird. Sollte es etwa daran liegen, dass diese Diskussion den Bürgermeister betrifft, der gleichzeitig auch Herausgeber des Glienicker Kuriers ist?
21.06.2013 in Jugend
Beim Thema Jugendtreff sind wir seit der letzten Sitzung des Sozialausschusses einen großen Schritt weiter. Die Verwaltung hat, übrigens auf Vorschlag einer Fraktion deren Vorsitzender ich bin, eine Liste möglicher Standorte für einen Neubau vorgelegt.
Favorisiert wird ein Standort, und das von allen Fraktionen, im Bürgerpark. Jetzt ermittelt die Verwaltung die Kosten und ich hoffe, dass es nach der Sommerpause endlich schneller voran geht mit diesem Thema.
Ich bin mir aber sicher, dass zwischenzeitlich alle Entscheidungsträger die Eile erkannt haben und es sehr kurzfristig zu einer Entscheidung kommt. Alle für einen Neubau des Jugendtreffs notwendigen Investitionen müssen noch in diesem Jahr besprochen werden, damit im nächsten Jahr eine Umsetzung möglich wird.
Ich werde sie weiter informieren.
19.04.2013 in Jugend
Dieses Zitat von Willy Brandt kennt nahezu jeder. Auch in Glienicke will man getreu dem Motto des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt mehr Demokratie wagen. Bürgerinnen und Bürger eines jeden Alters sollen mitentscheiden bei einem der zentralsten Punkte der nächsten Jahre, die Entwicklung und Gestaltung des Glienicker Ortszentrums. Als Beteiligungsform entschieden sich die Glienicker Gemeindevertreter für eine so genannte Planungszelle.
Wikepedia schreibt zu Thema Planungszelle: „…Die Planungszelle ist ursprünglich als Beratungsverfahren zur Verbesserung von Planungsentscheidungen vom Soziologieprofessor Peter C. Dienel in den 1970er Jahren entwickelt worden. Später erwies sie sich aber vor allem als ein gangbarer Weg zur Freigabe der Bürgerrolle für alle. Die aufgabenorientierte, aber befristete Mitarbeit macht die mitsteuernde Teilhabe am Staat für die Bevölkerung erlebbar….Eine Planungszelle ist eine Gruppe von ca. 25 im Zufallsverfahren ausgewählten Personen (ab 12 Jahren), die für ca. eine Woche von ihren arbeitsalltäglichen Verpflichtungen freigestellt werden, um in Gruppen Lösungsvorschläge für ein vorgegebenes Planungsproblem zu erarbeiten. Die Teilnehmer verpflichten sich zur Neutralität….“
So weit zur Theorie. Die SPD-Fraktion hat die Idee der GBL, eine Planungszelle einzurichten, unterstützt, entspricht sie doch unserem Verständnis von Kommunalpolitik „Gemeinsam für Glienicke“. Doch mit dem, was jetzt passiert, kann niemand zufrieden sein, der es mit der Jugend- und Bürgerbeteiligung ernst meint. So wichtige Themen wie die inhaltliche Ausrichtung und die Eckpunkte für die Planungszelle werden in Glienicke nur in den Fachausschüssen vorgestellt und abgenickt. Diskussion beziehungsweise ein entsprechender Beschluss über die Ausgestaltung der Planungszelle finden im höchsten Glienicker Entscheidungsgremium der Gemeindevertretung(GVT) nicht statt und sind von der CDU/FDP und GBL unerwünscht. Zwischenzeitlich wurden durch die Gemeindeverwaltung 300 zufällig ausgewählte erwachsene Glienicker angeschrieben, um Teilnehmer für die geplante Planungszelle zu finden.
21.10.2012 in Jugend
Blankes Entsetzen ergreift Einen, wenn man sieht was Kleingeister in der Nacht vom Samstag auf Sonntag im Bereich der Glienicker Skateanlage angerichtet haben.
Unbekannte haben die wegen Umbaus derzeit eingezäunte Skateanlage im Bürgerpark Glienicke verwüstet. Bauzäune wurden umgeworfen und beschädigt, Müll und Glasscherben wohin man schaute.
Zwischenzeitlich wurden die gröbsten Schäden beseitigt und die Baustellenabsicherung wieder hergestellt.Derzeit wird die Skateanlage für über 20.000,- Euro nach den Wünschen der Jugendlichen umgebaut.
Machen sich diejenigen, die mit ihrer mutwilligen Zerstörungswut über die Baustelle der Skateanlage hergefallen sind Gedanken darüber, dass sie das Werk und jahrelange Bemühen der Jugendlichen Skater mit einer hirnlosen wahrscheinlich gedankenlosen Tat gefährden?
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