29.04.2013 in Allgemein

Wird Glienicke unbezahlbar?

 

Glienicke mausert sich. Vergleicht man das Glienicke aus den Jahren der Nachwendezeit mit dem heutigen Glienicke, so sieht man sehr schön, dass Glienicke eine aufstrebende Gemeinde ist. Viel hat sich getan in den letzten Jahren. Vor einigen Jahren wies die GfK Glienicke gar als die kaufkraftstärkste Kommune der neuen Bundesländer aus.

Alles schön, könnte man meinen, aber wehe man schaut hinter die Fassade. Wer sich Glienicke nicht leisten kann, der soll eben nicht herziehen, oder? Und wer sich Glienicke nicht mehr leisten kann, der soll halt woanders hinziehen. Gerade die älteren Glienicker, denen ihr Haus zu groß wird, wollen vielleicht in eine kleinere Wohnung ziehen, aber ist das so einfach? Leider nicht. Die Mieten in Glienicke/Nordbahn sind nicht preiswert. Einen Mietspiegel gibt es nicht. Vor einigen Jahren beantragte die Fraktion der Linken die Erstellung eines Mietspiegels für Glienicke. Dieser Antrag wurde von CDU/FDP und GBL abgelehnt. In der Januarausgabe 2010 des Glienicker Kurier wird eine Gemeindevertreterin der GBL zitiert, dass sie einen Mietspiegel in Glienicke für „überflüssig“ hält.

Doch was bedeutet das für Mieter in Glienicke?

01.03.2013 in Allgemein

Sagenhaft: Glienicke will feiern

 

Vor 200 Jahren französische Soldaten in den Tod geführt

Man schrieb das Jahr 1813. In der Broschüre des Landkreises Oberhavel „Wegweiser durch den Kreis direkt über Berlin“ heißt es im Text über Glienicke/Nordbahn:

„…Auch den Ruf der Gemeinde, in der kulturell viel los ist, schätzen viele. So wird 2013 die Kindelsage, die auf die Franzosenzeit vor 200 Jahren zurückgeht, mit Gedenkveranstaltungen gefeiert. Was war damals passiert? Die „Große Armee“ war auf dem Rückzug des Russlandfeldzuges, wo sie vor Moskau vernichtend geschlagen wurde. Versprengte Truppen durchquerten auch Glienicke. In den märkischen Wäldern den richtigen Weg zu finden, war nicht leicht. Sie suchten jemanden, der Auskunft geben konnte, doch das Dorf war leer. Die Bewohner waren in die Wälder geflohen. Nur ein kleines Mädchen war noch da. Es führte die plündernden Soldaten in die Sümpfe und lief behände davon….“

Die Kindelsage hat einen grausigen Charakter: Ein Kind, das die französischen Soldaten hinterhältig in den Tod führt.

Vom Jahr 1813 zum Jahr 2013 sind es 200 Jahre. 200 Jahre, in denen in den deutsch-französischen Beziehungen einiges passiert ist. Schlechtes genauso wie Gutes. Vorbei sind glücklicherweise die Zeiten, in denen Deutschland vom „Erbfeind“ Frankreich gesprochen hat. Vorbei die Zeiten, in denen sich Deutschland und Frankreich, wie 1870/1871, 1914/1918 und im zweiten Weltkrieg, als Feinde gegenüber standen.

18.02.2013 in Allgemein

Schade, jetzt wird es wieder persönlich

 

Vierzehn Monate sind es noch bis zur nächsten Kommunalwahl im Land Brandenburg und damit auch in Glienicke. Seit einigen Monaten ist schon zu beobachten, dass sich der Ton in der Gemeindevertretung verschärft. Immer wieder kommt es zu teils persönlichen Angriffen. Die aus CDU/FDP und Glienicker Bürgerliste (GBL) bestehende Mehrheit scheint es zunehmend als Affront zu verstehen, wenn jemand nicht ihrer Meinung ist.

Nehmen wir zum Beispiel die Debatte über die Einrichtung eines Seniorenbeirates in Glienicke. Hier wurde die Diskussion und Entscheidungsfindung, gerade vom Fraktionsvorsitzenden der GBL, so weit in die Länge gezogen, dass die Senioren, die sich für einen Seniorenbeirat ausgesprochen haben, teilweise schon den Glauben an dieses zusätzliche Element einer Bürgerbeteiligung verloren haben.

Immer wieder schreibt der Fraktionsvorsitzende der GBL im Glienicker Kurier über seine Bedenken gegen einen Seniorenbeirat. Zuletzt war sogar die Rede davon, dass die Befürworter eines Seniorenbeirates die Mitwirkungsrechte der Senioren einschränken würden. Eine ungeheuerliche Unterstellung, denn Seniorenbeiräte sind auf der Grundlage der Brandenburger Kommunalverfassung in vielen brandenburgischen Städten und Gemeinden wesentliche Ansprechpartner und Anlaufstellen für die Belange der Seniorinnen und Senioren. Sie sind organisiert bis hin zu einem Landesseniorenbeirat, doch gerade in Glienicke soll ein Seniorenbeirat nicht möglich sein?

So wie mit dem Diskussionsverlauf um die Einrichtung eines Glienicker Seniorenbeirates ist es leider mit einigen Themen in Glienicke bestellt. Wer nicht die Meinung der Mehrheit aus CDU/FDP und GBL teilt, wird persönlich angegriffen. Wer sich nicht der Mehrheitsmeinung beugt, wird persönlich angegriffen – vor und hinter den Kulissen

30.01.2013 in Allgemein

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Grafik/Foto: privat

28.01.2013 in Allgemein

Eklat in der Glienicker Gedenkveranstaltung

 

Am 3. Januar 1996 proklamierte Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“:

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muß auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.
Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“ (Proklamation des Bundespräsidenten vom 3. Januar 1996, in: BGBl. I, 16.1.1996, S. 17)

Auch in Glienicke wird jährlich zu einer Gedenkveranstaltung am 27. Januar eingeladen. Seit einigen Jahren gemeinsam mit der Gemeinde Mühlenbecker Land.

14.01.2013 in Allgemein

Sportstätten im Fokus/Beantwortung meiner Anfrage

 

Meine Anfrage an den Glienicker Bürgermeister zur Sitzung der Glienicker Gemeindevertretung am 13.12.2012 wurde teilweise in der Sitzung beantwortet.

 


1. Wie hoch sind die Einnahmen, die durch die Vermietung der Sportstätten (gesamter Betrieb gewerblicher Art) im Jahr 2012 erzielt wurden beziehungsweise voraussichtlich erzielt werden?

Antwort: 54.477,36 Euro. Dazu kommt noch die Erstattung der Mehrwertsteuer


2. Wie hoch sind die Verwaltungskosten im Jahr 2012 um diese Mietzahlungen einzunehmen?

Diese Frage konnte von der Gemeindeverwaltung nicht innerhalb von 2,5 Tagen geprüft und damit beantwortet werden. Die Beantwortung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt


3. In welcher Höhe wurden im Jahr 2012 Gelder für Sportförderung gemäß der Sportförderrichtlinie der Gemeinde ausgezahlt?

18.12.2012 in Allgemein

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