16.03.2024 in Allgemein

Neue Ausgabe von "Der Glienicker" erschienen

 

SPD Glienicke/Nordbahn päsenttiert, die neue Ausgabe unserer "Zeitung" "Der Glienicker".

Seit dem Jahr 2015 erscheint dieser regelmäßig. In den nächsten Tagen auch in den Glienicker Briefkästen.

"Der Glienicker", Ausgabe 1/2024 als Download (2,01 MB)

14.02.2024 in Allgemein

Block aus CDU, FDP und AfD sagt „NEIN“

 

Preisschild ermitteln für öffentliche Nutzung

 

Alle Fraktionen in der Glienicker Gemeindevertretung haben immer wieder betont, wie wichtig es ist, Teile des denkmalgeschützten Bauernhofes am Dorfteich, nach seiner Sanierung, öffentlich zu nutzen. Eine solche Nutzung ist gesichert nur zu gewährleisten, wenn die Gemeinde Flächen anmietet, um diese dann der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Daher reichten die Fraktionen der SPD, LINKE, GBL und BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN in der Sondersitzung der Glienicker Gemeindevertretung am 24. Januar den Antrag ein, den Bürgermeister zu beauftragen, mit dem privaten Investor Gespräche über die Konditionen für eine Anmietung von Scheune und/oder Remise durch die Gemeinde nach der Sanierung des Bauernhofs zu sprechen.

 

CDU, FDP und AfD stimmen gegen Antrag

Die Vehemenz, mit der die CDU, FDP und AfD gegen diesen für die Belebung unseres Ortskernes wichtigen Beschluss argumentiert hat, kann man nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen. War die von allen Fraktionen immer wieder betonte Wichtigkeit einer zumindest teilweisen öffentlichen Nutzung des ortsbildprägenden denkmalgeschützten Bauernhofes am Dorfteich für die CDU, FDP und AfD nur ein Lippenbekenntnis? Trotz deren Gegenstimmen erhielt unser Antrag am Ende eine Mehrheit.

Mit den Ideen zur Nutzung dieser historischen Gebäude, von denen unter anderem die Initiative „Rettet den Ortskern“ viele hat, sowie dem Gesprächsergebnis mit dem Investor über den Kostenrahmen einer möglichen Anmietung, haben wir eine gute Grundlage für die weitere Diskussion.

22.01.2024 in Allgemein

Einsatz für unsere Kita-Kinder und das Kita-Personal

 

Im Dezember letzten Jahres wandte sich eine Mutter über die Facebook-Gruppe „Glienicke/Nordbahn“ an die Öffentlichkeit. Sie wählte diesen Weg, weil sie in Gesprächen mit dem Bürgermeister bzw. mit der Verwaltung nicht weiterkam und für sie und andere Eltern es so nicht weitergehen konnte. Die Erzieherin ihres Kindes in einer öffentlichen Kita der Gemeinde hatte zum Jahresende gekündigt. Gekündigt, weil ihr mitgeteilt wurde, dass eine Erhöhung ihrer Teilzeitbeschäftigung nicht möglich sei. Mit dem Gehalt aus einer Teilzeitbeschäftigung über den Monat zu kommen, war schon immer nicht einfach. In der heutigen Zeit ist es, insbesondere wenn alleinerziehend, nahezu unmöglich.

Uwe Klein: „In Zeiten des Fachkräftemangels benötigen wir flexiblere Rahmenbedingungen, auch und gerade im Bereich des Kita-Personals.“

 

Erzieherin kündigt wegen Teilzeitvertrag

Für den Einsatz von Personal in den kommunalen Einrichtungen ist der Bürgermeister zuständig. Die Gemeindevertretung kann nur den Rahmen über Haushaltsmittel und den Stellenplan vorgeben. Wenn eine von allen Seiten anerkannte Fachkraft in Glienicke kündigen muss, weil es nicht möglich ist, dass ihre wöchentliche Arbeitszeit erhöht wird, ist dies für die SPD-Fraktion ein Unding. Hier muss dringend und kurzfristig gehandelt werden. Kitas sind Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, in denen Kontinuität in der Betreuung unserer Kinder nicht nur wünschenswert, sondern erforderlich ist!

Eltern finden deutliche Worte

In ihrem Facebook-Beitrag findet die Mutter eines Kita-Kindes deutliche Worte. Sie schreibt: „Es fehlen deutschlandweit rund 320.000 Fachkräfte und in Glienicke lässt man das gute Personal gehen, weil sie eine Stunde pro Tag mehr arbeiten möchten? Das ist doch nicht vertretbar!“ Laut ihrem Beitrag gab es mit der Gemeindeverwaltung zwar Gespräche, die aber zu keiner Einigung führten. So wäre die Erzieherin wohl auch mit einer temporären Lösung von vorerst sechs Monaten einverstanden gewesen. „Jedoch auch dieser Kompromiss wurde seitens des Trägers und dem Bürgermeister abgelehnt, mit der Begründung, man wüsste nicht was in 6 Monaten wäre und dann wollen wieder alle eine Erhöhung. Das Gegenangebot seitens der Gemeinde war eine befristete Erhöhung für 3 Monate“, schreibt die Mutter weiter. Zudem wurde den Eltern geraten, sich an das Land Brandenburg zu wenden…

SPD-Fraktion handelt

Der vom Land Brandenburg vorgegebene Betreuungsschlüssel in den Kitas ist nicht ausreichend. Auf unsere Initiative hin beschäftigt die Gemeinde Glienicke bereits zwei Erzieherinnen mehr, als dies der Betreuungsschlüssel des Landes vorgibt und trägt hierfür die Personalkosten zu 100 Prozent.

30.12.2023 in Allgemein

Mein Wunsch für das Jahr 2024

 

Der zwischenmenschliche Umgangston wird immer rauher. Wo ist das Miteinander geblieben? Wir leben in schwierigen Zeiten. Angst vor Wohlstandsverlust und der Zukunft, Unzufriedenheit und Eigeninteressen prägen den Umgang untereinander. Wie lange soll und kann das noch so weitergehen, ohne dass wir unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt damit gefährden?

Was ich mir für das Jahr 2024 wünsche: Ich wünsche mir, dass wir, gerade in diesen Zeiten, wieder das Miteinander finden. Dass wir uns nicht instrumentalisieren lassen, nicht spalten lassen von Menschen, die Hass, Hetze und Misstrauen in die Welt setzen. Dass wir Dinge hinterfragen und unser Handeln und unsere Haltung von Fakten und Menschlichkeit, und nicht von Emotionen und „Fake News“ bestimmen lassen.

Ich wünsche mir, dass wir uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist: Das Miteinander und das Füreinander. Eine Gemeinschaft, deren Grundlage das Zuhören, das Verständnis, das ehrliche Interesse am Gegenüber, aber auch das Bewahren von moralischen Grenzen bildet.

Wir leben in einem schönen, überschaubaren Ort. Einem Ort, den wir gemeinsam gestalten können. In dem sich jeder und jede einbringen und sich jeden Tag aufs Neue in seinem persönlichen Umfeld für ein gutes Miteinander einsetzen kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2024 und freue mich, unser Glienicke gemeinsam mit Ihnen/Euch zu einem Ort des Miteinander und Füreinander zu machen.

06.08.2023 in Allgemein

Förderung von Balkon-Solaranlagen beschlossen

 

Im August 2022 reichte die SPD-Fraktion den Antrag ein, dass die Gemeinde Glienicke/Nordbahn, wie zahlreiche andere Kommunen in ganz Deutschland, die Anschaffung privater Balkon-Solaranlagen im Gemeindegebiet finanziell fördern solle (siehe GK 09-2022). Für die Glienicker soll damit ein Anreiz geschaffen werden, direkt vor Ort Strom für den Eigenbedarf zu erzeugen und damit einen kleinen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Unterstützung von Klimabeirat und Klimaschutzmanagerin

Glienickes Klimabeirat betonte die Vorbildfunktion einer solchen Förderung für das Umland, denn anders als in Berlin gibt es weder in Oberhavel noch im Land Brandenburg bisher ein solches Förderprogramm. Dass die Zielrichtung ins Gesamtkonzept passe, um die Klimaschutzziele zu erreichen, unterstrich auch Glienickes neue Klimaschutzmanagerin. Sie hatte zwischenzeitlich sogar schon mit dem Netzbetreiber Kontakt aufgenommen und wusste zu berichten, dass dieser die Zähler kostenlos austauschen würde. Als Grundlage für eine noch zu erstellende Förderrichtlinie könne jene der Gemeinde Kleinmachnow dienen.

Gegenstimmen von CDU und AfD

Den Vorschlag der GBL, den Antrag um Photovoltaik-Kleinanlagen zu erweitern, haben wir gerne aufgenommen. Eine entsprechende Fördermittelsumme soll die Verwaltung im Haushalt 2024 einstellen. Mit diesen Änderungen wurde unser Antrag schließlich in der GVT am 23. Mai bei Gegenstimmen von CDU und AfD mehrheitlich beschlossen.

20.05.2023 in Allgemein

Bauernhof retten. Natürlich, aber…

 

von Uwe Klein

In einem Punkt herrscht in Glienicke Konsens. Der denkmalgeschützte Bauernhof am Dorfteich soll saniert und erhalten bleiben. Doch bei der Frage, wie dies erreicht werden soll, ist es dann auch schon vorbei mit dem Konsens.

Kaufoption durch die Gemeinde Glienicke/Nordbahn

Um über alle bestehenden Möglichkeiten diskutieren zu können, und hierzu zählt auch der Kauf und die Sanierung durch die Gemeinde Glienicke/Nordbahn, hatte die SPD-Fraktion zur Sitzung der Gemeindevertretung am 25. Januar 2022 einen entsprechenden Antrag eingebracht. Mit diesen sollte der Bürgermeister beauftragt werden, „mit dem Eigentümer des ‚Bauernhofs Müller‘, Gartenstraße 17, Gespräche über die Möglichkeit und ggf. die Konditionen eines Ankaufs durch die Gemeinde Glienicke/Nordbahn zu sprechen. Das Ergebnis dieser Prüfung soll im Hauptausschuss diskutiert und der Gemeindevertretung anschließend vorgelegt werden.“

Die Diskussion in der Gemeindevertretung hatte uns dann allerdings überrascht. So wollten drei Mitglieder der Gemeindevertretung zunächst wissen, „was die Verwaltung mit dem Bauernhof vorhat, bevor über einen Ankauf nachgedacht wird.“ Genau dieselben sind es, die jetzt dem Investor vorschreiben wollen, wie der Bauernhof zukünftig genutzt werden soll… Andere wiederum spielten auf begrenzte Ressourcen an. So wies ein CDU-Gemeindevertreter „auf das Projekt Haus 6 der Grundschule hin und rät von der Eröffnung zu vieler Projekte ab“, wie es im Protokoll heißt.

Für die SPD-Fraktion ist es keine Option, dass der ortszentrumsprägende Bauernhof am Dorfteich weiter dem Verfall preisgegeben wird. Entweder die Gemeinde macht es selbst und kann dann auch alles entscheiden. Oder man lässt machen, muss dann aber die eine oder andere Kröte schlucken. In jedem Fall müssen wir zeitnah eine Entscheidung treffen, denn mit jedem Tag verfällt das Ensemble weiter.

Gestaltung des Areals

01.04.2023 in Allgemein

Initiative für mehr Verkehrssicherheit und Ruhe

 

Seit Jahren tobt in Glienicke die Debatte darüber, wie mehr Verkehrssicherheit und Ruhe erreicht werden können. Sperrung des Waldseeviertels mittels Modalfilter, Fahrradstraßen, auf denen Autofahrer ausgesperrt werden. Vorschläge gibt es viele, doch eine zündende Idee, die allen gerecht wird und deren gesamtgesellschaftliche Wirkung unstrittig ist, gibt es noch nicht.

Die SPD-Fraktion ist dafür bekannt, dass sie immer inhaltlich arbeitet und hat einen Lösungsvorschlag erarbeitet.

 

Umfangreiche Recherche

Zunächst haben wir uns dem Thema mit Fragen genähert.

  • Welches ist das sicherste Verkehrsmittel?
  • Welches Verkehrsmittel hat die positivste Wirkung für die Umwelt?
  • Welches Verkehrsmittel wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Nutzer aus?
  • Welches Verkehrsmittel erzeugt den geringsten Lärm?
  • Welches Verkehrsmittel führt nicht zum Verkehrskollaps?

Im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung haben sich die Mitglieder der Glienicker SPD-Fraktion mit diesen Fragen beschäftigt und eine Lösung erarbeitet.

 

Lösung liegt auf der Hand / „Glienicker Modell“

Die Glienicker SPD-Fraktion stellt das „Glienicker Modell“ vor. Mit dem Glienicker Modell werden alle Straßen für jedweden motorisierten wie auch für den Fahrradverkehr gesperrt.

Das Fortbewegungsmittel der Zukunft ist nach unserer Meinung das Bobbycar! Auch Dreiräder sollen zugelassen werden. Das entspricht nach erster Rückfrage auch den ureigensten Bedarfen vieler der direkten Anwohner.

Bobbycars bieten nur Vorteile. Die Unfallstatistiken sind eindeutig. Bobbycars sind im Vergleich zu allen anderen Verkehrsmitteln an deutlich weniger Verkehrsunfällen beteiligt. Auch die Umweltbelastung darf als gering eingeschätzt werden, denn lediglich der Schweiß der Nutzer könnte ein gewisses Maß an Belastung darstellen. Dem ausgeprägten Bewegungsmangel der Deutschen wird mit diesem Fortbewegungsmittel am intensivsten entgegengewirkt.

 

Kinderfahrzeuge, das Verkehrsmittel der Zukunft!        Foto: pixabay  

 

Problem Lärm

Alle Eltern kennen das Problem: Bobbycars können sehr laut sein, wenn es sich um die Originalplastikräder handelt. Auch hierfür haben wir eine Lösung erarbeitet. Im Glienicker Ordnungsamt wird eine „Taskforce Lärm“ eingerichtet. Diese Taskforce wird kontrollieren, dass die eingesetzten Kinderfahrzeuge nur mit lärmreduzierenden Gummireifen eingesetzt werden.

 

Problem Parkplätze

Viele Glienickerinnen und Glienicker fahren täglich zu den S-Bahnhöfen in Hermsdorf und Frohnau, um von dort in die Stadt zur Arbeit zu fahren. Seit geraumer Zeit gibt es an den S-Bahnhöfen eine Parkraumbewirtschaftung. Auch hier bietet sich die Nutzung der Bobbycars an, da diese problemlos geparkt werden können.

 

Pendlerparkplatz am S-Bahnhof       Foto: pixabay  

Positive Resonanz

Stolz sind wir auf die positive Resonanz auf unseren Vorschlag. Unserer „Glienicker Modell“ wird besonders von Akademikern und Professoren gelobt, die sich bisher mit der Thematik am Beispiel des Waldseeviertels intensiv beschäftigt haben.

 

Umsetzung des „Glienicker Modell“

Aufgrund der bisher ausschließlich positiven Rückmeldungen, soll der Vorschlag für mehr Verkehrssicherheit und Ruhe kurzfristig zum 1. April umgesetzt werden.

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Glienicker Tacheles – Klartext aus Glienicke

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