17.01.2020 in Kommunalpolitik

Kommunaler Wohnungsbau in Glienicke, ein Hoffnungsschimmer

 

Im November 2018 beschloss die Gemeindevertretung die Beauftragung des Bürgermeisters ein Konzept für kommunalen Wohnungsbau zu erstellen.

Meine damalige Idee war es, dass die Gemeinde auf eigenen Grundstücken Stadtvillen mit vier bis sechs Wohnungen baut, die ohne Gewinnabsicht vermietet werden. In Schildow wurde dieses Konzept von der Gemeinde Mühlenbecker Land im Jahr 2018 schon erfolgreich umgesetzt.

In seiner Sitzung am16.Januar 2020 hat sich der Ausschuss für Umwelt, Planen, Bauen/Wohnen für ein kommunales Grundstück in der Leipziger Straße mit diesem Thema beschäftigt.

Einstimmig, bei einer Enthaltung, hat der Ausschuss heute der Gemeindevertretung empfohlen, dass für eine mögliche Bebauung des kommunalen Grundstücks in der Leipziger Straße eine Machbarkeitsstudie mit Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt werden soll.

Es freut mich sehr, dass es jetzt mit dem Thema „bezahlbare Wohnungen“ für Glienicke vorangeht. In solchen Stadtvillen sind beispielsweise auch altersgerechte Wohnungen für unsere Senioren möglich.

14.12.2019 in Kommunalpolitik

Glienicke erfüllt derzeit nicht den Rechtsanspruch auf Kitabetreuung.

 

Glienicke erfüllt derzeit nicht den Rechtsanspruch auf Kitabetreuung.

Diese Mitteilung von der Gemeindeverwaltung bekamen die Mitglieder des Glienicker Sozialausschusses nicht etwa in der regulären Sitzung am 9. Dezember, sondern in einem Nebensatz in der Sondersitzung des Umwelt- und des Sozialausschusses am vergangenen Donnerstag zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie für den angedachten Schulerweiterungsbau.

Wenn eine Gemeinde den Rechtsanspruch auf Kitabetreuung nicht erfüllt, ist das mehr als nur ein Argument für einen Schulerweiterungsbau, das man so nebenbei fallen lässt.

Eine fehlende Kitabetreuung verhindert oft für einen Elternteil die Rückkehr an den Arbeitsplatz und damit die berufliche Weiterentwicklung. Ferner fehlt den betroffenen Familien ein Teil des Einkommens.

Kitas sind Bildungseinrichtungen. Wenn Kindern der Zugang zu Kitas nicht ermöglicht wird, hält man sie fern von frühkindlicher Bildung.

Der Glienicker Sozialausschuss wird sich kurzfristig mit diesem Thema beschäftigen und darüber diskutieren müssen, durch welche Maßnahmen auch in Glienicke der Rechtsanspruch auf Kitabetreuung wieder erfüllt werden kann.

13.11.2019 in Kommunalpolitik

Rampenanlage im Bürgerpark neu denken

 

von Uwe Klein (SPD)

Seit Monaten wird in den Fachausschüssen und der Gemeindevertretung über die Rampenanlage für einen barrierefreien Zugang vom Sonnengarten über den Bürgerpark ins Ortszentrum diskutiert. Nachdem von Seiten der Gemeindeverwaltung ein Betonmonster vorgelegt wurde, machte die SPD-Fraktion den Vorschlag, die Rampe entlang des Hangs zu führen. Diese wäre teurer, aber würde sich besser in die Umgebung einfügen. Im Infrastrukturausschuss sprach sich eine Mehrheit dafür aus, dies von einem Fachplaner prüfen zu lassen. Im „Umweltausschuss“ sprach sich die Mehrheit für die Betonvariante aus. Jetzt ist die Gemeindevertretung gefragt.

Das Mehrfamilienhaus in der Gartenstraße 11 steht auf einem gemeindeeigenen Grundstück. Das Haus muss die Gemeinde Glienicke laut Vertrag in einigen Jahren zum Marktwert von der Oberhavel-Holding kaufen. Warum kauft die Gemeinde das Haus nicht jetzt, da wir es in einigen Jahren sowieso kaufen müssen, und schafft so auf diesem Grundstück den barrierefreien Zugang vom Sonnengarten zum Ortszentrum?

Was meinen Sie?

26.08.2019 in Kommunalpolitik

Bustaktungen müssen verbessert werden

 

Die Fahrpläne der Busse müssen kurzfristig verbessert werden.

In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs in Glienicke deutlich verbessert. Dies ist ein langer und steiniger Weg gewesen. Aber auch ein besseres Angebot ist noch lange nicht optimal. So müssen die Taktzeiten auf der Linie 806, von und zum S-Bahnhof dringend verändert werden. Was hilft es, wenn der Bus häufiger fährt, aber die Ankunftszeit der S-Bahn die gleiche ist wie die Abfahrtzeit der Busse. In der Konsequenz wartet man 20 Minuten auf den Bus. Dies hatte ich bereits im letzten Jahr mehrfach gegenüber der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) thematisiert. Den Leserbrief von Herrn Dr. Peter Kaßner (GK, Ausgabe Juni, Seite 67), habe ich zum Anlass genommen, dieses Thema nochmals mit deutlichem Nachdruck gegenüber der OVG zur Sprache zu bringen. Eine Prüfung wurde zugesagt und ich hoffe, dass die Taktung jetzt endlich dem S-Bahnverkehr angepasst wird.

 

„Kiezbus“

Der „Kiezbus“ zum S-Bahnhof Frohnau kämpft auch noch mit Anlaufschwierigkeiten. Vielfach wurde ich auf die viel zu lange Pause des Busses in der Mittags- und Nachmittagszeit angesprochen. Siehe hierzu auch den Leserbrief von Herrn Herbert Böttcher (Glienicker Kurier, Ausgabe Juni, Seite 67). Der „Kiezbus“ muss auch tagsüber häufiger fahren. Hierzu müssen die Beratungen im zuständigen Fachausschuss unverzüglich aufgenommen werden, damit der Kiezbus auch tagsüber häufiger nach Frohnau fährt.

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