23.08.2013 in Kommunalpolitik

Renate Gruhle geht…

 

Der Schlusspunkt eines beispielhaft bürgerschaftlichen Engagements ist fast gesetzt 

Wenn man mich fragen würde, wie lange denn Renate Gruhle Mitglied in der Glienicker Gemeindevertretung war, in welchen Ausschüssen sie über die vielen Jahre gesessen hat, wie oft sie sich zu Wort gemeldet hat und wie sie sich persönlich mit Wort und vor allem mit Tat in kaum mehr zu erfassenden Bereichen engagiert hat, wie häufig sie kompetent und immer freundlich Bürgern und Politikern Rede und Antwort gestanden hat … ich bekomme es beim besten Willen nicht zusammen. Allein die Unmöglichkeit einer wenigstens halbwegs seriösen Antwort auf diese Fragen zeigt doch, wie ernsthaft, wie zuverlässig und wie kontinuierlich ein Mensch sich im Ehrenamt und auf kommunalpolitischem Parkett bewegt und bewegt hat. Wenn dieses Engagement zudem noch völlig ohne Eigennutz und mit so viel menschlicher Zuwendung einhergeht, dann bekommt man selbst fast ein schlechtes Gewissen über das eigene zögerliche Verhalten, wenn es um den Einsatz und das Handeln für die Gemeinschaft geht, in der man lebt und die man ganz sicher auch ein gutes Stück weit ins Herz geschlossen hat.

Die Gemeindevertreterin Renate Gruhle wird dem Glienicker „Politik-Betrieb“ nicht nur fehlen, sie wird auch eine Lücke hinterlassen, nicht nur an der Seite des GVT-Vorsitzenden, nein vor allem auch bei den eigenen Leuten. Sie war nie Mitglied der SPD aber ihr Herz schlägt merklich im sozialdemokratischen Takt. Und aus dieser Zuneigung macht sie auch keinen Hehl. Kommunalpolitisches Engagement braucht einen gemeinsamen politischen Rahmen aber eben nicht zwangsläufig auch ein Parteibuch.

18.08.2013 in Kommunalpolitik

Grünpflege in Glienicke/Ein Trauerspiel

 

Auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Joachim Bienert wurde Glienicke im Jahr 2009 zur „Naturparkgemeinde des. Jahres 2009“. Glienicke als grüne Gemeinde. Mit Alleenbäumen, viel Grün und einer, abgesehen vom Sonnengarten, lockeren Bebauung. Doch selbst im Sonnengarten werden die Straßen von Bäumen gesäumt und er wird durchzogen von einem Grüngürtel, der in den Bürgerpark mündet.

Doch sieht man sich im Jahr 2013 in Glienicke um und geht oder fährt mit offenen Augen durch unsere Gemeinde, kann man nur den Kopf schütteln. Die Triebe an den Straßenbäumen schlagen teilweise so weit aus, dass sie verkehrsgefährdend sind. Die Rasenfläche vor der Grundschule verdient nicht mal mehr die Bezeichnung Grünfläche, denn vom Grün sieht man nichts mehr. Die Wege im Bürgerpark sieht teilweise so weit ausgespült das man mit dem Fahrrad aufpassen muss nicht zu stürzen.

Während Bürger durch die Gemeinde schon mal schriftlich aufgefordert werden ihr Grün, welches auf die Straße ragt, zu beschneiden, nimmt es die Gemeinde selbst offenbar nicht so ernst mit der Grünpflege.

21.06.2013 in Jugend

Neuer Standort für den Glienicker Jugendtreff im Gespräch

 

Beim Thema Jugendtreff sind wir seit der letzten Sitzung des Sozialausschusses einen großen Schritt weiter. Die Verwaltung hat, übrigens auf Vorschlag einer Fraktion deren Vorsitzender ich bin, eine Liste möglicher Standorte für einen Neubau vorgelegt.

Favorisiert wird ein Standort, und das von allen Fraktionen, im Bürgerpark. Jetzt ermittelt die Verwaltung die Kosten und ich hoffe, dass es nach der Sommerpause endlich schneller voran geht mit diesem Thema.
Ich bin mir aber sicher, dass zwischenzeitlich alle Entscheidungsträger die Eile erkannt haben
und es sehr kurzfristig zu einer Entscheidung kommt. Alle für einen Neubau des Jugendtreffs notwendigen Investitionen müssen noch in diesem Jahr besprochen werden, damit im nächsten Jahr eine Umsetzung möglich wird.

 

Ich werde sie weiter informieren.

17.06.2013 in Kommunalpolitik

Bürger begehren auf: Umstrittene Friedhofsgebührensatzung wird neu beraten

 
Foto: SPD Glienicke/Nordbahn

Ein Aufschrei ging im Herbst des letzten Jahres durch Glienicke/Nordbahn. Mit der Mehrheit von CDU/FDP und GBL wurde eine Erhöhung der Friedhofsgebühren um bis zu 950 Prozent beschlossen. Kein Reden, kein Diskutieren, kein Argumentieren half, die selbst ernannte „bürgerliche Mehrheit“ setzte sich mit ihrer parlamentarischen „Streitmacht“ gemeinsam mit dem Bürgermeister durch.
Doch sie hatten die Rechnung ohne den Wirt, sprich die Glienicker Bürgerinnen und Bürger gemacht.

14.06.2013 in Service

Pfandbons für krebskranke Kinder

 
Foto: Uwe Klein

Die gelbe Spendenbox neben dem Pfandflaschen-Rücknahme-Automaten im EDEKA Markt  in der „Galerie Sonnengarten“ ist zwischenzeitlich ein fester Anlaufpunkt für viele Glienickerinnen und Glienicker geworden. Vor einigen Jahren entstand die Idee Gutes mit den Pfandbons zu tun. Gutes für Vereine oder Gruppen, die dringend auf unser aller Hilfe angewiesen sind.

Die Inhaberin des EDEKA- Marktes, Sabine Nemitz-Pollmann wird immer ein Lächeln ernten, wenn sie einen symbolischen Scheck über die gesammelte Summe übergibt. Doch mit der im Juni begonnenen Spendenaktion zu Gunsten von „Die Waldpiraten“, einem Camp der Kinderkrebsstiftung, möchte sie helfen, Kindern nach meist langer und schwerer Krankheit das Lächeln und Lachen zurückzugeben.

14.06.2013 in Umwelt

Zum Thema: Fällungen von Alleebäumen in Glienicke

 

Entscheidungen hinterfragen

In sechs Glienicker Straßen sollen zwischen 2013 und 2019 die Straßenbäume komplett gerodet und durch neue ersetzt werden. Diesen „Austausch“ sieht ein entsprechender Beschluss der Gemeinde vor.

Niemand in der Glienicker Gemeindevertretung hat sich diesen Beschluss leicht gemacht. Verschiedene Optionen wurden wiederholt in den Fachausschüssen der Gemeindevertretung diskutiert, Gutachten eingeholt, und nach Monaten schließlich nach bestem Wissen und Gewissen eine Entscheidung getroffen.

Glienicke ist immer noch eine grüne Gemeinde, auch wenn die Zahl der jedes Jahr gefällten Bäume in der Regel jeweils höher ist als die Zahl der im selben Jahr neu gepflanzten Bäume. Man könnte also feststellen, dass das Grün in Glienicke jedes Jahr Stück für Stück abnimmt.

Für mich nachvollziehbar hat sich der neu gegründete Ortsverband der Glienicker Grünen des Themas „Fällung der Alleebäume“ daher angenommen. Schon die Tatsache, dass die behördliche Genehmigung für die Fällung der Bäume immer noch nicht vorliegt, spricht aus meiner Sicht dafür, dass sich der Landkreis schwer damit tut, die Fällung kompletter Straßenzüge zu genehmigen.

10.06.2013 in Ortsverein

Einladung

 

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"Das rote Mikro"