14.06.2013 in Service

Pfandbons für krebskranke Kinder

 
Foto: Uwe Klein

Die gelbe Spendenbox neben dem Pfandflaschen-Rücknahme-Automaten im EDEKA Markt  in der „Galerie Sonnengarten“ ist zwischenzeitlich ein fester Anlaufpunkt für viele Glienickerinnen und Glienicker geworden. Vor einigen Jahren entstand die Idee Gutes mit den Pfandbons zu tun. Gutes für Vereine oder Gruppen, die dringend auf unser aller Hilfe angewiesen sind.

Die Inhaberin des EDEKA- Marktes, Sabine Nemitz-Pollmann wird immer ein Lächeln ernten, wenn sie einen symbolischen Scheck über die gesammelte Summe übergibt. Doch mit der im Juni begonnenen Spendenaktion zu Gunsten von „Die Waldpiraten“, einem Camp der Kinderkrebsstiftung, möchte sie helfen, Kindern nach meist langer und schwerer Krankheit das Lächeln und Lachen zurückzugeben.

14.06.2013 in Umwelt

Zum Thema: Fällungen von Alleebäumen in Glienicke

 

Entscheidungen hinterfragen

In sechs Glienicker Straßen sollen zwischen 2013 und 2019 die Straßenbäume komplett gerodet und durch neue ersetzt werden. Diesen „Austausch“ sieht ein entsprechender Beschluss der Gemeinde vor.

Niemand in der Glienicker Gemeindevertretung hat sich diesen Beschluss leicht gemacht. Verschiedene Optionen wurden wiederholt in den Fachausschüssen der Gemeindevertretung diskutiert, Gutachten eingeholt, und nach Monaten schließlich nach bestem Wissen und Gewissen eine Entscheidung getroffen.

Glienicke ist immer noch eine grüne Gemeinde, auch wenn die Zahl der jedes Jahr gefällten Bäume in der Regel jeweils höher ist als die Zahl der im selben Jahr neu gepflanzten Bäume. Man könnte also feststellen, dass das Grün in Glienicke jedes Jahr Stück für Stück abnimmt.

Für mich nachvollziehbar hat sich der neu gegründete Ortsverband der Glienicker Grünen des Themas „Fällung der Alleebäume“ daher angenommen. Schon die Tatsache, dass die behördliche Genehmigung für die Fällung der Bäume immer noch nicht vorliegt, spricht aus meiner Sicht dafür, dass sich der Landkreis schwer damit tut, die Fällung kompletter Straßenzüge zu genehmigen.

10.06.2013 in Ortsverein

Einladung

 

29.04.2013 in Allgemein

Wird Glienicke unbezahlbar?

 

Glienicke mausert sich. Vergleicht man das Glienicke aus den Jahren der Nachwendezeit mit dem heutigen Glienicke, so sieht man sehr schön, dass Glienicke eine aufstrebende Gemeinde ist. Viel hat sich getan in den letzten Jahren. Vor einigen Jahren wies die GfK Glienicke gar als die kaufkraftstärkste Kommune der neuen Bundesländer aus.

Alles schön, könnte man meinen, aber wehe man schaut hinter die Fassade. Wer sich Glienicke nicht leisten kann, der soll eben nicht herziehen, oder? Und wer sich Glienicke nicht mehr leisten kann, der soll halt woanders hinziehen. Gerade die älteren Glienicker, denen ihr Haus zu groß wird, wollen vielleicht in eine kleinere Wohnung ziehen, aber ist das so einfach? Leider nicht. Die Mieten in Glienicke/Nordbahn sind nicht preiswert. Einen Mietspiegel gibt es nicht. Vor einigen Jahren beantragte die Fraktion der Linken die Erstellung eines Mietspiegels für Glienicke. Dieser Antrag wurde von CDU/FDP und GBL abgelehnt. In der Januarausgabe 2010 des Glienicker Kurier wird eine Gemeindevertreterin der GBL zitiert, dass sie einen Mietspiegel in Glienicke für „überflüssig“ hält.

Doch was bedeutet das für Mieter in Glienicke?

23.04.2013 in Kommunalpolitik

Sportplatz Bieselheide: CDU nimmt Anlauf und springt wieder mal zu kurz

 
Foto: privat

 

Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich den Antrag der CDU/FDP-Fraktion, die Verwaltung zu beauftragen, eine Aufstockung des Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz Bieselheide durch die Gemeindeverwaltung prüfen zu lassen. Immerhin greift die CDU damit auf, was unsere Fraktion bereits vor einigen Monaten hier im Glienicker Kurier thematisiert hat, nämlich die Aufforderung, den Sport in Glienicke zu unterstützen und nicht zu behindern.

Ergänzender Änderungsantrag

Doch springt die CDU/FDP-Fraktion mit ihrem Antrag mal wieder viel zu kurz. So scheint der CDU nicht bekannt gewesen zu sein, dass es neben der Aufstockung des Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz Bieselheide auch noch die Option für einen Anbau gibt. Damit die Verwaltung alle möglichen Optionen für eine Verbesserung des Angebotes auf dem Sportplatz prüfen kann, hat die SPD-Fraktion einen entsprechenden Änderungsantrag eingereicht.

Gesamtkonzept für den Sportplatz

Mehr noch: Aus unserer Sicht ist es zwingend erforderlich, ein nachhaltiges zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die Erweiterung der räumlichen Kapazitäten auf dem Sportplatz Bieselheide zu entwickeln. Ein Gesamtkonzept, das bei Bedarf über mehrere Jahre abschnittsweise umgesetzt werden kann. Schon jetzt zeigt sich, dass Umkleide- und Verwaltungsräume für die 19 Fußballmannschaften von SV Glienicke und BSC Fortuna im Punktspielbetrieb, aber auch beim normalen Paralleltraining von Fußballern und Leichtathleten, regelmäßig an ihre Grenzen kommen. Angesicht der zunehmenden Nutzerzahlen und Erfolge der Sportvereine hat die SPD-Fraktion daher ein ganzheitliches „Zukunftskonzept für den Sportplatz Bieselheide“ erarbeitet und der Gemeindevertretung am 10. April vorgelegt (als Download unter www.spd-glienicke.de verfügbar).

19.04.2013 in Jugend

Newsletter der SPD-Glienicke/Nordbahn vom 19.04.2013

 

„Wir wollen mehr Demokratie wagen“

Dieses Zitat von Willy Brandt kennt nahezu jeder. Auch in Glienicke will man getreu dem Motto des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt mehr Demokratie wagen. Bürgerinnen und Bürger eines jeden Alters sollen mitentscheiden bei einem der zentralsten Punkte der nächsten Jahre,  die Entwicklung und Gestaltung des Glienicker Ortszentrums. Als Beteiligungsform entschieden sich die Glienicker Gemeindevertreter für eine so genannte Planungszelle.

Wikepedia schreibt zu Thema Planungszelle: „…Die Planungszelle ist ursprünglich als Beratungsverfahren zur Verbesserung von Planungsentscheidungen vom Soziologieprofessor Peter C. Dienel in den 1970er Jahren entwickelt worden. Später erwies sie sich aber vor allem als ein gangbarer Weg zur Freigabe der Bürgerrolle für alle. Die aufgabenorientierte, aber befristete Mitarbeit macht die mitsteuernde Teilhabe am Staat für die Bevölkerung erlebbar….Eine Planungszelle ist eine Gruppe von ca. 25 im Zufallsverfahren ausgewählten Personen (ab 12 Jahren), die für ca. eine Woche von ihren arbeitsalltäglichen Verpflichtungen freigestellt werden, um in Gruppen Lösungsvorschläge für ein vorgegebenes Planungsproblem zu erarbeiten. Die Teilnehmer verpflichten sich zur Neutralität….“

So weit zur Theorie. Die SPD-Fraktion hat die Idee der GBL, eine Planungszelle einzurichten, unterstützt, entspricht sie doch unserem Verständnis von Kommunalpolitik „Gemeinsam für Glienicke“. Doch mit dem, was jetzt passiert, kann niemand zufrieden sein, der es mit der Jugend- und Bürgerbeteiligung ernst meint. So  wichtige Themen wie die inhaltliche Ausrichtung und die Eckpunkte für die Planungszelle werden in Glienicke nur in den Fachausschüssen vorgestellt und abgenickt. Diskussion beziehungsweise ein entsprechender Beschluss über die Ausgestaltung der Planungszelle finden im höchsten Glienicker Entscheidungsgremium der Gemeindevertretung(GVT)  nicht statt und sind von der CDU/FDP und GBL unerwünscht. Zwischenzeitlich wurden durch die Gemeindeverwaltung 300 zufällig ausgewählte erwachsene Glienicker angeschrieben, um Teilnehmer für die geplante Planungszelle zu finden.

11.04.2013 in Kommunalpolitik

Kosten für den Ideenwettbewerb Ortskern

 

Eine Anfrage der SPD-Fraktion zu den Kosten für den Ideenwettbewerb Ortskern wurde in der Sitzung der Glienicker Gemeindeverwaltung am 10. April von der Verwaltung beantwortet.

78.000,- wird die Gemeinde Glienicke voraussichtlich in den Ideenwettbewerb und die Planungszelle investieren. Hinzu kommt die Personalaufwand sowie alle materiellen Aufwendungen der Gemeindeverwaltung die im Zusammenhang mit diesem Themenkomplex entstanden sind. Zusammen mit den entstandenen Personalkosten in der Gemeindeverwaltung wird die 100.000,- Euro Grenze aber nicht überschritten werden.

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