14.04.2015 in Sport

Funktionsgebäude auf dem Sportplatz Bieselheide soll erweitert werden

 

67.000 Euro waren im letzten Jahr in der Haushaltsplanung der Gemeinde Glienicke/Nordbahn als Planungsmittel für die Erweiterung und Aufstockung des Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz Bieselheide eingeplant. Bisher waren diese Mittel mit einem Sperrvermerk versehen, so dass auch ein Fachplaner noch nicht mit der Arbeit beginnen konnte.

In der Sitzung des Sozialausschusses am 13. April wurden die Finanzmittel jetzt einstimmig freigegeben. Damit folgten die Mitglieder des Sozialausschusses dem Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Uwe Klein (SPD). Dessen Antrag sah vor, die Mittel freizugeben und den Fachplaner mit der Prüfung einer Aufstockung und eines Erweiterungsbaus zu beauftragen. Ein ähnlich lautender Antrag der CDU/Freie Demokraten zum gleichen Thema wurde zurückgestellt, soll dem Fachplaner aber inhaltlich zur Kenntnis gebracht werden.

Sofern auch der Planungsausschuss in seiner nächsten Sitzung am 16. April die Mittel freigibt, kann die Planungsphase für eine Erweiterung und Aufstockung des Sportfunktionsgebäudes in der Bieselheide beginnen. Auf der Grundlage dieser Fachplanung soll dann in gemeinsamer Beratung von Planungs- und Sozialausschuss zusammen mit den Sportvereinen eine Entscheidung vorbereitet werden, damit im nächsten Jahr gebaut werden kann.

Eine gute Entscheidung für den Glienicker Sport!

26.03.2015 in Allgemein

Glienicke verneigt sich

 

Die Gemeinde Glienicke/Nordbahn verneigt sich vor dem mutigen und selbstlosen Handeln der Familie Ziegler während der Nazi-Zeit in Glienicke.

Die Eheleute Karl und Frida Ziegler zogen mit ihrem Sohn Karl-Heinz 1938 nach Glienicke/Nordbahn. Im Haus der heutigen Kita „Mischka“ befand sich zu dieser Zeit die Firma Becker, bei der Karl Ziegler als Betriebsschlosser, verbunden mit dem Posten des Hausmeisters eine Anstellung fand und mit seiner Familie eine Betriebswohnung bezog. In der Zeit von 1942 bis 1945 versteckte die Familie Ziegler die Berliner Jüdin Selma Weissbrod in ihrer Wohnung und rettete sie so vor dem Zugriff der Nazis. Selma Weissbrod überlebte den Holocaust und lebte nach Kriegsende noch eine Zeitlang in Glienicke/Nordbahn, bevor sie nach Westberlin zog und schließlich nach Israel auswanderte.

Taten wie die hier beschriebene der Familie Ziegler sind ein Hoffnungsschimmer. Ein Hoffnungsschimmer aus einer Zeit, in der Widerstand oder auch Zivilcourage gegen ein unmenschliches System im Keim erstickt und bestraft wurde. Auch die Gewissheit, dass bei Entdeckung sie selbst die ganze menschenverachtende Härte des NS- Regimes zu spüren bekommen würden, hat die Familie Ziegler nicht davon abgehalten, die Jüdin Selma Weissbrod in ihrer Wohnung vor dem Zugriff durch die Gestapo zu verstecken.

25.03.2015 in Sport

Es geht voran in Sachen Sporthalle

 

Die Gemeinde Glienicke möchte einen 25-jährigen Mietvertrag für die noch zu bauende Sporthalle auf dem Schulcampus an der Schönfließer Straße abschließen. Das hat in seiner gestrigen Sitzung der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) der Gemeindevertretung zum Beschluss nach stundenlangen zähen Verhandlungen einstimmig empfohlen. Sollte die Glienicker Gemeindevertretung der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses folgen, muss dieser Vertrag im Anschluss noch von der Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt werden.

Bereits in der ersten Sitzung des Sozialausschusses in dieser Legislaturperiode hatte ich einen Vorschlag unterbreitet, der es möglich machen sollte, dass für die Glienicker Sportvereine endlich genügend Sporthallenkapazitäten zur Verfügung stehen. Der von mir vor 9 (!!!) Monaten  gemachte Vorschlag, das für den Bau der Sporthalle auf dem Schulcampus an der Schönfließer Straße benötigte Grundstück von der ASG im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages zu pachten, wird jetzt von einem Finanzinvestor umgesetzt.

11.02.2015 in Allgemein

Ihr kriegt den Klein nicht klein

 
Uwe Klein: „Danke für die Unterstützung von so vielen“ (Foto: SPD Glienicke)

Manchmal hat man den Eindruck, dass nichts so läuft wie man es gerne hätte. Manchmal fragt man sich, warum man das alles überhaupt macht und überlegt, alles hinzuschmeißen. Das gilt vor allem, wenn es sich bei dem Engagement um ein Ehrenamt handelt, dem man, wie ich, einen Großteil seiner Freizeit „opfert“. Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass es sich um ein politisches Ehrenamt handelt. Für einige Zeitgenossen ist man als Politiker per se „Freiwild“ –  daran gewöhnt man sich mit der Zeit.

Sie kennen mich als Gemeindevertreter, der sich einbringt und immer deutlich sagt, was er denkt. Und der für das kämpft, was er für richtig und wichtig für unseren Ort hält. Das findet natürlich nicht immer die Zustimmung aller. Erst recht nicht bei denen, deren eigene politische Ziele ich damit oftmals in Frage stelle. Und ja: Ich polarisiere von Zeit zu Zeit mit dem, was ich sage und schreibe. Dies tue ich bewusst. Denn ist es nicht auch Aufgabe eines gewählten Gemeindevertreters, für Themen, die uns alle betreffen, zu sensibilisieren und gegebenenfalls auch zu mobilisieren?

Ich ernte für Positionen Widerspruch und oftmals auch persönliche Kritik. Damit kann ich (meistens) umgehen. Doch damit, die von mir vertretenen Positionen und Meinungen zu kritisieren, geben sich einige jetzt nicht mehr zufrieden:

25.01.2015 in Senioren

SPD-Fraktion legt Stellungnahme zum Projekt "barrierefreies Wohnen" in Glienicke vor

 

Die SPD-Fraktion setzt sich seit vielen Jahren für die Umsetzung von betreutem Wohnen in Glienicke ein. Leider ist es bisher nicht gelungen, dieses Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

Gerade deshalb begrüßen wir ausdrücklich die Aktivitäten der NCC, ein Vorkonzept für einen Bebauungsplan zu erstellen, der betreutes Wohnen realisieren könnte. Aus einer Umfrage der Senioren-AG wurde eine Nachfrage von etwa 150 Wohnungen für betreutes Wohnen ermittelt.

Durch die beschriebene Bebauung im Vorkonzept der NCC könnte ein erheblicher Teil der nötigen Wohnungen nicht nur als barrierefreie Wohnungen, sondern zumindest teilweise auch als betreutes Wohnen realisiert werden.

Trotz alledem muss die SPD-Fraktion in ihrer Verantwortung die stadtplanerischen Aspekte bei diesem Projekt betrachten und auch vertreten.

Wie von NCC mitgeteilt wurde, soll kein betreutes Wohnprojekt realisiert werden, sondern lediglich barrierefreie Wohnungen ohne weitere Zweckbindung zum unbeschränkten Angebot auf dem freien Wohnungsmarkt. Aufgrund der gültigen Stellplatzsatzung sehen wir deshalb die Voraussetzungen für eine Umsetzung von Stellplätzen entsprechend einer Wohnbebauung als gegeben. Für die Bebauung im B-Plangebiet 24 sollte deshalb 1 Stellplatz pro Wohneinheit umgesetzt werden. Für eine Abweichung von dieser Vorgabe durch Anwendung des § 5 der Stellplatzsatzung sehen wir bei dem gegenwärtigen Bebauungskonzept keinen Anlass.

20.01.2015 in Wahlen

Landrat? Brauche ich in Glienicke nicht, oder?

 
Ludger Weskamp, Kandidat für die Landratswahl am 22. Februar (Foto:SPD Oberhavel)

Am 22. Februar wird im Landkreis Oberhavel, also auch in Glienicke, erstmals der Landrat direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt.

Warum ist der Landrat für Glienicker Bürgerinnen und Bürger wichtig?  Diese und ähnliche Fragen hat der  Landratskandidat in den letzten Wochen häufiger gehört. Sein Name ist Ludger Weskamp. Er ist 48 Jahre, Diplom-Kaufmann und Diplom-Verwaltungswirt (FH), hat zwei Kinder und lebt in Hohen Neuendorf. Als Dezernent für Finanzen und Bildung trägt er Verantwortung für über 350 Beschäftigte und ist insbesondere für den Kreishaushalt und die Kreisschulen zuständig.

Der am 22. Februar zu wählende Landrat ist für den Landkreis das, was der Bürgermeister für die Städte und Gemeinden ist. Es gibt nur wenige Bereiche des öffentlichen Lebens, in denen sich Entscheidungen der Kreisverwaltung nicht auswirken. Die Ausstattung von Schulen und Kitas, die Betreuung von Arbeitssuchenden im Jobcenter, die Erstellung von Baugenehmigungen im Bauamt sind dafür nur ein paar Beispiele. Aber auch die kreiseigenen Gesellschaften sind wichtig für die Menschen in unserem Landkreis. Die kreiseigenen Krankenhäuser sorgen für eine gute medizinische Versorgung vor Ort, das kreiseigene Abfallunternehmen sichert die Abfallbeseitigung für niedrige Gebühren.

Wichtig für die Menschen in Glienicke ist auch das kreiseigene Busunternehmen. Die OVG stellt zum Beispiel gemeinsam mit der BVG die Busanbindung an die S-Bahnhöfe her.

31.12.2014 in Allgemein

...

 

Dieses Jahr hatte Höhen und Tiefen. Ich bedanke mich bei allen, die mich in diesem Jahr unterstützt haben. Sei es im Zuge der Kommunalwahl im Mai, mit einem für mich immer noch unglaublichen persönlichen Ergebnis, sei es in der Tagespolitik oder auch privat. Ich wünsche Euch/Ihnen einen guten Rutsch und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.

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"Das rote Mikro"