15.10.2015 in Allgemein

Was passiert gerade mit uns?

 

Aus einer relativ friedlichen Gemeinde/Gemeinschaft wird eine geteilte. Menschen, die sich beim Sport, in der Gaststätte oder anderen Freizeitaktivitäten bisher trafen, sehen ihre Mitmenschen plötzlich mit ganz anderen Augen. Es wird sich gestritten, teils beschimpft, im besten Fall nur der Kopf geschüttelt.
In der letzten Zeit wird der Artikel 1 unseres Grundgesetzes häufig zitiert. In diesem heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Doch die Grundregeln des gegenseitigen Respekts und Anstandes, das Akzeptieren einer anderen Meinung bleibt beim Thema Flüchtlinge bei vielen auf der Strecke.
Da werden diejenigen, die sich für die Flüchtlinge einsetzen, als „Gutmenschen“ beleidigt und verbal angefeindet. Diejenigen, die sich Sorgen machen, die ihre Sorgen oder Bedenken äußern, werden gnadenlos als Rechte oder gar als Nazis beschimpft und gebrandmarkt.
Ich bin in der Formulierung einiger vermutlich einer dieser „Gutmenschen“. Ja ich meine, dass es unsere verdammte Pflicht ist, Menschen zu helfen, die aus Angst um ihr Leben oder das ihrer Familie teils unter Einsatz desselben aus den Krisenregionen dieser Welt fliehen. Wie kann ich in meiner Wohnung oder meinem Büro sitzen und ignorieren, dass es Menschen gibt,  die hier nur mit einer Handvoll Habseligkeiten ankommen. Die in Notunterkünften „leben“ oder mit mehr als hundert anderen in einer Flüchtlingsunterkunft. Ich kann das nicht.
Ich bin mir sicher, dass, jeder das Bedürfnis hat, Menschen in Not zu helfen.

Aber auch ich mache mir natürlich Sorgen.
Schafft Deutschland das?
Kriegen wir das hin?

 

12.09.2015 in Allgemein

"Mutig"

 
Foto: privat

Heute wurde ein Stele zur Ehrung der Familie Ziegler vor der Kita "Mischka" in der Gartenstraße eingeweiht. Für mich ein besonderer Tag, denn Anfang des letzten Jahres beantragte die SPD-Fraktion, zum Gedenken und zur Erinnerung an die Familie Ziegler eine Gedenktafel aufzustellen.

Die Eheleute Karl und Frida Ziegler zogen mit ihrem Sohn Karl-Heinz 1938 nach Glienicke/Nordbahn. Im Haus der heutigen Kita "Mischka“ befand sich zu dieser Zeit die Firma Becker, bei der Karl Ziegler als Betriebsschlosser, verbunden mit dem Posten des Hausmeisters, eine Anstellung fand und mit seiner Familie eine Betriebswohnung bezog. In der Zeit von 1942 bis 1945 versteckte die Familie Ziegler die Berliner Jüdin Selma Weissbrod in ihrer Wohnung und rettete sie so vor dem Zugriff der Nazis.

Selma Weissbrod überlebte den Holocaust und lebte nach Kriegsende noch eine Zeit lang in Glienicke/Nordbahn, bevor sie nach Westberlin zog und schließlich nach Israel auswanderte.

03.09.2015 in Sport

Sporthalle auf den Weg gebracht

 

Mit großer Mehrheit wurde in der gestrigen Sitzung der Gemeindevertretung eine Änderung des Vorvertrages mit dem Finanzinvestor, der die Sporthalle an der Schönfließer Straße bauen möchte, beschlossen. Die Gemeinde wird die zu bauende Sporthalle vom Investor mieten und mit der ASG als Träger des „Neuen Gymnasium Glienicke“ einen Untermietvertrag schließen.

Per Beschluss wurde gestern die Option für den Kauf der Sporthalle durch die Gemeinde nach Ablauf der Mietzeit gestrichen. Durch die Streichung der Kaufoption ist eine Genehmigung des Vertrages durch die für Glienicke zuständige Kommunalaufsicht nicht mehr notwendig.

Vor der Sommerpause hatte ich nochmals in der Gemeindevertretung vorgeschlagen, dass die Gemeinde Glienicke die Sporthalle, mit Mediathek und Mensa, baut und an das Gymnasium in den Vormittagsstunden vermietet. Diese Variante ist aus meiner Sicht, so meine Äußerungen im Juli dieses Jahres in der Gemeindevertretung, nicht nur von der Kommunalaufsicht genehmigungsfähig, sondern auch die wirtschaftlichste.

20.08.2015 in Familie

Kita "Sonnenschein" muss saniert werden

 

Heute trafen sich die Mitglieder des Glienicker Sozialausschusses zu einer Sondersitzung in der Kita "Sonnenschein".
Viele Eltern und Erzieherinnen waren gekommen um zu hören, wie es in der Kita weitergeht.
Durch einen umfangreichen Feuchteschaden muss die Kita voraussichtlich ab November diesen Jahres geschlossen werden um saniert zu werden.
Für ca. 6 Monate müssen 145 Kinder und Erzieher in eine Übergangslösung untergebracht werden.

31.07.2015 in Allgemein

Wird Glienicke unbezahlbar?

 

Glienicke mausert sich. Vergleicht man das Glienicke aus den Jahren der Nachwendezeit mit dem heutigen Glienicke, so sieht man sehr schön, dass Glienicke eine aufstrebende Gemeinde ist. Viel hat sich getan in den letzten Jahren. Vor einigen Jahren wies die GfK Glienicke gar als die kaufkraftstärkste Kommune der neuen Bundesländer aus.

Alles schön, könnte man meinen, aber wehe man schaut hinter die Fassade. Wer sich Glienicke nicht leisten kann, der soll eben nicht herziehen, oder? Und wer sich Glienicke nicht mehr leisten kann, der soll halt woanders hinziehen. Gerade die älteren Glienicker, denen ihr Haus zu groß wird, wollen vielleicht in eine kleinere Wohnung ziehen, aber ist das so einfach? Leider nicht. Die Mieten in Glienicke/Nordbahn sind nicht preiswert. Einen Mietspiegel gibt es nicht. Vor einigen Jahren beantragte die Fraktion der Linken die Erstellung eines Mietspiegels für Glienicke. Dieser Antrag wurde von CDU/FDP und GBL abgelehnt.

Doch was bedeutet das für Mieter in Glienicke?

14.07.2015 in Sport

Wurden die richtigen Fragen gestellt?

 

Sporthallenbau in Glienicke endlich voran bringen

Inzwischen ist es ein Jahr (07.07.2014) her, dass ich in der Sitzung des Sozialausschusses einen Vorschlag gemacht habe, mit dem endlich die für den Glienicker Vereinssport und für das neue Gymnasium (NGG) so dringend benötigte Sporthalle gebaut werden kann. Der Vorschlag sah vor, dass die Gemeinde Glienicke das für die Sporthalle notwendige Gelände an der Schönfließer Straße im Rahmen eines Erbbaupachtvertrages sichert. So könnte die Gemeinde eine Sporthalle für die Vereine bauen und diese in den Vormittagstunden an das Neue Gymnasium vermieten, und so einen großen Teil der Investitionen refinanzieren. Eine klassische Win-Win-Situation. Fast alle im Juli 2014 in der Sitzung Anwesenden, unter ihnen der Geschäftsführer der ASG als Träger des NGG und Grundstückseigentümer, sprachen sich für meinen Vorschlag aus.

Seit dieser Sitzung am 7. Juli 2014 wurde viel diskutiert. Da der ASG eine Baugenehmigung und die Planungsunterlagen für die Sporthalle inklusive einer Mediathek und einer Mensa vorliegt, entstand die Idee, dass die Gemeinde die Baugenehmigung übernimmt und die Mensa und Mediathek auch baut und an das NGG vermietet. Die Frage der Gemeindeverwaltung, ob die Gemeinde Mensa und Mediathek mit bauen könne, beantwortete die Kommunalaufsicht des Landkreises Oberhavel, als zuständige Genehmigungsbehörde, jedoch mit einem klarem NEIN! Ein sprichwörtlicher Schlag ins Kontor für alle, die sich in Bezug auf den Sporthallenbau schon auf der Zielgeraden sahen.

11.06.2015 in Sport

Erweiterung des Funktionalgebäudes Sportplatz Bieselheide – nur mit Konzept

 
Funktionalgebäude Sportplatz Bieselheide ist zu klein geworden (Foto: Uwe Klein)

Der Sport in Glienicke gewinnt seit Jahren beständig an Beliebtheit. Immer mehr Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren engagieren sich in den Glienicker Sportvereinen. Auch das Funktionalgebäude auf dem Sportplatz Bieselheide mit seinen Umkleide- und Funktionsräumen platzt aus allen Nähten. Um auf die steigenden Nutzungszahlen vorbereitet zu sein, hatte die Glienicker SPD bereits beim Bau des Sportplatzes durchgesetzt, dass im Bebauungsplan Vorsorge für einen Anbau und beim Bau des Funktionalgebäudes die Möglichkeit einer Aufstockung besteht.

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