24.05.2009 in Kommunalpolitik
Bereits vor Jahren hatte die SPD gefordert, den Schulhof der Grundschule, insbesondere den Bereich hinter dem ehemaligen Oberschulgebäude, neu zu gestalten. Unsere Kinder spielen hier auf Asphalt und das in einer Gemeinde, die besonderen Wert auf ihre Bäume und ihren grünen Charakter legt. Umso mehr hat es uns gefreut, dass der Sozialausschuss nun entschieden hat, die Schulhofgestaltung anzugehen und ein Gesamtkonzept erarbeiten zu lassen. Hierbei soll nicht nur der Schulhof neu gestaltet, sondern auch über eine Erweiterung der Schulhoffläche diskutiert werden. Auch wenn die jetzige Schulhoffläche in ihrer Größe derzeit allen rechtlichen Vorgaben entspricht, wird er in einigen Bereichen kaum noch dem gerecht was man von einem modernen Schulcampus erwartet. Nach unseren Vorstellungen müssen bei der Erstellung des Gesamtkonzeptes für die Schulhofgestaltung die besonderen Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersstrukturen (Klassen 1-6!) Berücksichtigung finden.
Wir werden alle Interessierten einladen, sich gemeinsam mit der SPD-Fraktion eine Meinung über das vorzulegende Konzept zu bilden und eigene Ideen einzubringen. Interessierte melden sich bitte unter fraktion-at-spd-glienicke.de
24.05.2009 in Kommunalpolitik
Vielleicht erinnern Sie sich noch: Vor einigen Wochen verabschiedete die Glienicker Gemeindevertretung eine Richtlinie zur Bürgerbeteiligung bei Straßenbaumaßnahmen. Mit der Verabschiedung dieser Richtlinie, welche wesentlich von der Glienicker SPD gestaltet wurde,
wurde die Beteiligung der von Straßenbaumaßnahmen Betroffenen klar und umfassend geregelt.
Seit Jahren wurde in Glienicke darüber gestritten, wie beziehungsweise ob überhaupt die Karl-Marx-Straße ausgebaut wird. Sehr emotional wurde die Diskussion in der Gemeindevertretung, dem zuständigen Infrastrukturausschuss und im Glienicker Kurier geführt.
15.05.2009 in Bildung
Am Freitag den 15. Mai ist es endlich soweit gewesen. Auf dem Grundstück des Neuen Gymnasiums Glienicke wurde der symbolische erste Spatenstich für den Schulneubau ausgeführt.
Herr Süß, als Chef der ASG die das private Gymnasium betreibt und nun auch den Neubau realisiert, teilte den Anwesenden mit, dass in der nächsten Woche die Baugenehmigung von der zuständigen Genehmigungsbehörde aus Oranienburg vorliegen soll. Damit wäre gesichert, dass der erste Bauabschnitt pünktlich zum Schuljahresbeginn 2009/2010 fertig gestellt sein wird.

15.05.2009 in Kommunalpolitik
In der Sitzung des Infrastrukturausschusses am 13. Mai hatte sich Herr Staamann, Leiter des Fachbereiches I der Glienicker Gemeindeverwaltung, das Beste bis zum Schluss aufgehoben: Die Zeiger der Uhr waren schon jenseits der 22:00 Uhr-Grenze. Nach vielen Tagesordnungspunkten und beinahe vierstündiger Beratung machte sich deutlich Müdigkeit bei allen Teilnehmern breit. Doch plötzlich waren alle wieder hellwach als Herr Staamann den Ausschussmitgliedern mitteilte, dass der Landkreis Oberhavel jetzt die Genehmigung für „Tempo 30“ vor unserer Grundschule erteilt hat. ENDLICH!
12.05.2009 in Bundespolitik
Mit scharfer Kritik hat Franz Müntefering auf die massiven Steuersenkungsversprechen Angela Merkels reagiert. Dies sei nur zu Lasten von Sozialstaat, Bildung und Infrastruktur machbar und wäre unsozial in seiner Wirkung. Merkel "sollte sich ehrlich machen - und zwar bald".
09.05.2009 in Bundespolitik
Frank-Walter Steinmeier ist Spitzenkandidat der Brandenburger SPD. Auf der heutigen Landesdelegiertenversammlung zur Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl in Potsdam wurde der SPD-Kanzlerkandidat mit überwältigender Mehrheit von 98 Prozent gewählt.

In seiner mitreißenden Rede erinnerte Steinmeier insbesondere die CDU an ihre Verantwortung, aus der Krise die richtigen Schlüsse zu ziehen. „Die Union versteht noch immer nicht, was mit der Krise derzeit passiert. Das war kein Betriebsunfall. Es geht um die ganze Gesellschaft und wie wir in Zukunft leben wollen“, sagte Steinmeier.
08.05.2009 in Europa
Union fehlt auch der europapolitische Kompass.
Für Schwarz-Gelb ist die Krise des Wirtschafts- und Finanzsystems nur ein Betriebsunfall. „Schnell zurückkehren zu den alten Regeln", wie die Kanzlerin sagt. Diesem Fehlschluss unterliegt die Union nicht nur in Deutschland, sondern auch auf europäischer Ebene. Die CDU rückt nicht vom Marktradikalismus ab. Sie will kein soziales Europa, sondern hält es für notwendig, im europäischen Binnenmarkt Sozialstandards und Arbeitnehmerrechte weiter abzusenken. Dabei nimmt sie ein Rennen um die niedrigsten Steuern in Europa in Kauf. Doch wir stehen vor einer Zeitenwende. Der Marktradikalismus ist am Ende. Wie reagiert die CDU? Wie auch auf nationaler Ebene macht sie einen Europawahlkampf, der ihre wahren Motive verschleiert. So präsentiert sie zwar die „Soziale Marktwirtschaft“ als Modell für Europa, verteufelt aber gleichzeitig Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft: Ausdehnung der betrieblichen Mitbestimmung auf Europa, Stabilisierung der Sozialsysteme sowie den handlungsfähigen Staat.
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