05.10.2016 in Veranstaltungen

Gemeinde Glienicke wird nicht Veranstalter des Herbst- und Weinfestes

 

„Das Herbst- und Weinfest 2017 wird von der Gemeinde Glienicke/Nordbahn in Kooperation mit dem Gewerbeverein Glienicke/Nordbahn veranstaltet. Hierbei soll die Verantwortung für die Organisation des Festes bei der Gemeinde Glienicke/Nordbahn liegen“ - das sah ein Antrag vor, den die SPD-Fraktion in der gestrigen Gemeindevertretung einbrachte. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es nach der Absage des diesjährigen Herbst- und Weinfestes durch den Glienicker Gewerbeverein sinnvoll und notwendig ist, das traditionelle Glienicker Fest auf ‚neue Füße‘ zu stellen“, begründete der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Klein.

In der Gemeindeverwaltung wurden in den letzten Jahren zwei Halbtagsstellen im Kulturbereich neu geschaffen. Die aktuelle Stellenausschreibung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde sah explizit „Veranstaltungsmanagement“ vor. „Die Fachkompetenz für ein Veranstaltungsmanagement ist in der Gemeindeverwaltung also vorhanden“, so Klein. Die Kalkulationen, Abrechnungen und Planungen der Herbst- und Weinfeste der vergangenen Jahre durch den Gewerbeverein lägen vor. Entsprechend sollte es, gerade in enger Kooperation mit dem Gewerbeverein, möglich sein, dass die Gemeinde Glienicke/Nordbahn als Veranstalterin die Durchführung des Herbst- und Weinfestes 2017 sicherstellt. Zuletzt erhielt der Gewerbeverein einen gemeindlichen Zuschuss von 8.000,- Euro für die Durchführung des Festes.

20.09.2016 in Kommunalpolitik

500.000,- Euro Defizit

 

500.000,- Euro Defizit im Ergebnishaushalt, also den laufenden nicht investiven Geldmitteln, sieht der vom Bürgermeister vorgelegte Haushaltsentwurf der Gemeinde Glienicke/Nordbahn für das nächste Jahr vor. Nun ist es mal wieder an den Fachausschüssen, für einen Ausgleich des Defizits zu sorgen. 600 Seiten mit langen Zahlenkolonnen sind hierfür von den ehrenamtlich tätigen sachkundigen Einwohnern und Gemeindevertretern durchzuarbeiten. Positionen werden hinterfragt und bewertet, um zu einer Entscheidung zu kommen, was Glienicke sich zukünftig noch leisten will und vor allem, was Glienicke sich leisten kann.

Den mit Abstand größten Posten des Haushalts hatten die Mitglieder des Sozialausschusses in ihrer gestrigen Haushaltsberatung zu bearbeiten. Kitas, Grundschule, Sportstätten, Friedhöfe, Vereins- und Kulturförderung gehören zu dem Verantwortungsbereich des Sozialausschusses. Da es sich bei vielen dieser Aufgaben um freiwillige Leistungen der Gemeinde handelt, war es an den Mitgliedern des Sozialausschusses, Prioritäten zu setzen und Kürzungsvorschläge zu unterbreiten, um das vom Bürgermeister vorgelegte Haushaltsdefizit von einer halben Million Euro auszugleichen.

 

CDU/FDP-Fraktion glänzt durch Worthülsen

Zu dieser Ausgangssituation schreibt die CDU/FDP in ihren aktuellen Fraktionsmitteilungen: „…Die Fachausschüsse werden nun detailliert alle Posten durcharbeiten – eine Kärrnerarbeit, die die GVT-Mitglieder und Sachkundigen Einwohner in Glienicke stets außerordentlich und erfreulich sorgfältig leisten. Es wird Anpassungen, Verschiebungen, Änderungen geben. Denn es gilt, ein Minus von 500.000 im Ergebnishaushalt auszugleichen. So manche nicht-pflichtige Ausgabe der Gemeinde, neudeutsch „Nice to Haves“, werden wir hinterfragen und gegebenenfalls streichen müssen…“.

Wer jetzt denkt, dass die CDU/FDP sich den Herausforderungen der Haushaltsberatungen im Sozialausschuss stellt, wurde gestern leider eines Besseren belehrt. Die Fraktionen von GBL, DIE LINKE und SPD hatten den Haushaltsentwurf bearbeitet und ihre Fragen, Anregungen und Änderungsanträge zu Papier gebracht. Aus diesen Zuarbeiten erstellte der Ausschussvorsitzende eine gemeinsame Bearbeitungsvorlage, um die Haushaltsberatung effizient führen zu können.

16.09.2016 in Sport

Ausbau auf dem Sportplatz Bieselheide

 
Plan: Büro Wisotzki & Gaida

Das Funktionalgebäude auf dem Sportplatz Bieselheide ist schon seit Jahren zu klein. Umkleidekabinen sowie Räume für die Vereine und ausreichend Platz für Schiedsrichter fehlen.

Bereits vor Jahren legte der Fraktionsvorsitzende der Glienicker SPD-Fraktion, Uwe Klein, ein „Konzept für den Ausbau des Sportplatzes Bieselheide“ vor. Im Jahr der Kommunalwahl 2014 forderte die Glienicker CDU die Aufstockung des Gebäudes. Passiert ist über Jahre hinweg allerdings nichts. Erst in diesem Jahr kam endlich Bewegung in die Diskussion.

In vielen Treffen sprachen Fachplaner, die zuständigen Mitarbeit in der Gemeindeverwaltung, Vertreter der Sportvereine und der Vorsitzende des Sozialausschusses Uwe Klein darüber, was notwendig ist und was mit dem zur Verfügung stehenden Kostenrahmen zu realisieren ist. Alle diese Treffen habe ich persönlich als sehr konstruktiv und zielgerichtet erlebt. Sie haben gezeigt, dass gute Ergebnisse zu erzielen sind, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht und konstruktiv miteinander umgeht.

Dieses Ergebnis lag in der gemeinsamen Sitzung des Planungs- und Sozialausschusses am 15.09.2016 vor. Ein großzüger Anbau von rund 350 Quadratmetern mit Umkleideräumen, Vereinsräumen und Nebenflächen soll als Anbau an das jetzige Funktionalgebäude entstehen. Vertreter des BSC Fortuna Glienicke und des SV Glienicke/Nordbahn zeigten sich in der Ausschusssitzung zufrieden mit dem Ergebnis und sagten zu, die Baukosten durch Eigenleistungen der Vereine reduzieren zu helfen.

28.08.2016 in Allgemein

Gewinner des Fotowettbewerbs stehen fest

 

Die schönsten Bilder von Pokémon in Glienicke, das war die Aufgabe, die für den ausgelobten Fotowettbewerb zu erfüllen war.
Die Menge der eingereichten Bilder, und vor allem auch die Mühe, die sich etliche mit ihren Fotos gegeben haben, hat mich überrascht und gefreut.

Mit einer Collage von sechs Pokémon belegt Priscilla K. den ersten Platz und erhält einen Gutschein über 30 Euro für das "Family Keramik & Café "
Mit einem vor dem Glienicker Ortsschild eingefangenen Bluzuk belegt Nathalie B. den zweiten Platz  und kann sich über einen 20-Euro-Gutschein für das Glienicker Kaffeehaus freuen.

Auch Sebastian M. erfüllte die Aufgabe, dass auf dem Bild ein deutlicher Bezug zu Glienicke erkennbar sein muss, mit Bravour. Er schickte ein Foto mit einem Kingler am Glienicker Dorfteich ein und erhält dafür einen Gutschein über 10 Euro für "Eisrausch".

Die Idee für diesen Fotowettbewerb entstand spontan bei einem Spaziergang. Mich hat es sehr gefreut, dass sich so viele beteiligt haben. Und eigentlich hätten alle Einsendungen einen Preis verdient!

Nach dem großem Zuspruch beim Pokémon-Fotowettbewerb ist zumindest die Idee für einen weiteren Wettbewerb schon geboren.

12.08.2016 in Allgemein

SPD Glienicke kritisiert Informationspolitik

 

Pressestelle für Wahlkampf missbraucht?
MAZ vom 11.08.2016


Quelle: glienicke.eu

05.08.2016 in Kommunalpolitik

Unangenehmes ignorieren und mehr Fotopräsenz zeigen – die neue Öffentlichkeitsstrategie des Bürgermeisters

 

von Tim Pommeränig, Vorsitzender der SPD Glienicke/Nordbahn

Derzeit erleben wir eine regelrechte Informationsoffensive des Bürgermeisters. Fast täglich erscheinen auf der Homepage der Gemeinde neue Meldungen. Mal wird ein neuer Gehweg freigegeben, mal ein neuer Ortsplan vorgestellt, viele Schönwettermeldungen mit einem stets lächelnden Verwaltungschef.

Besonders fiel das in der Juli-Ausgabe des „Glienicker Kurier“ auf. Auf knapp 25 Fotos wird uns der Bürgermeister präsentiert. Dass kurz zuvor die SPD ihren Kandidaten zur Bürgermeisterwahl vorgestellt hat, ist sicherlich nur zeitlicher Zufall.

 

Politischen Herausforderer aus Gruppenbild geschnitten

Ebenso ist es sicher nur Zufall, dass auf einem von der Verwaltung veröffentlichten Foto anlässlich der Übergabe von Fördermitteln durch den Landkreis Oberhavel an Glienicker Sportvereine, der besagte Herausforderer einfach vom Gruppenfoto weggeschnitten wurde. Nur Schuh und Haaransatz des ebenfalls gratulierenden Kreistagsabgeordneten und Glienicker Sozialausschussvorsitzenden Uwe Klein sind in der Internetmeldung der Gemeinde vom 22.07.2016 noch zu sehen.

Quelle des Originalfoto: www.glienicke.eu


Link zum Artikel auf der Homepage der Gemeinde Glienicke/Nordbahn

Update: Stand 24.08.2016: Der Artikel ist zwischenzeitlich nicht mehr auf der Homepage der Gemeinde verfügbar!

 

Baubeginn der Asylbewerberunterkunft nicht veröffentlicht

Nun denn, so sei es. Die Informationsoffensive der Gemeindeverwaltung auf ihrer Homepage, Facebook-Seite und im Glienicker Kurier hat ja auch ihr Gutes, könnte man meinen: Wir Bürger werden plötzlich über alles, und sei es noch so eine Kleinigkeit wie die Umsetzung eines Findlings, informiert.
Doch halt, werden wir wirklich über alles informiert? Leider nein! So informierte der Bürgermeister zwar die Gemeindevertreter in der Sitzung am 19. Juli, dass auf dem Grundstück Gartenstraße 11 die Bauarbeiten für den geplanten Wohnverbund für Asylbewerber nun beginnen. Eine Information für die Bürger, zum Beispiel auf der Internetseite der Gemeinde, such(t)en Interessierte allerdings vergeblich.

 

Als sich die SPD-Fraktion dafür eingesetzt hat, die Pressestelle der Gemeindeverwaltung personell zu stärken, geschah dies mit der Intention, die dortigen Mitarbeiter zu entlasten und den Informationsanspruch der Bürger zeitnah zu gewährleisten. Dass diese zusätzlichen Ressourcen nun anscheinend dafür genutzt werden, um den Wahlkampf des Bürgermeisters zu unterstützen, beobachten wir mit großem Befremden. Es bestärkt uns umso mehr in unserem Anspruch, die Glienickerinnen und Glienicker auch in Zukunft umfassend und kritisch über unsere eigenen Medien zu informieren.

 

 

 

26.07.2016 in Sport

Sportförderung des Landkreises an Glienicker Vereine

 
Foto: privat

Übergabe der Sportförderung des Landkreises Oberhavel an die Sportvereine.
Aus Glienicke erhalten der SV Glienicke/Nordbahn, BSC Fortuna Glienicke, Starwings und die Sportschützen Glienicke jeweils einen Fördermittelbescheid vom Landkreis.
Bei Veranstaltungen wie heute zeigt es sich, dass es sich politisch lohnt, nicht nur in Glienicke, sondern auch im Kreistag zu engagieren. Durch Beschluss des Kreistages im März dieses Jahres wurde die Sportförderung von bisher 60.000,- Euro auf 200.000,- Euro erhöht.

 

 

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"Das rote Mikro"