23.09.2024 in Allgemein

Gedanken zur Landtagswahl

 

Brandenburg hat mehrheitlich zukunftsorientierte Parteien gewählt und das ist auch gut ????.

Ist jetzt alles gut? Wohl kaum!

Viele Bürger haben gestern taktisch gewählt.

Dass die SPD deutlich gemacht hat, dass es um Brandenburg geht, in Kombination mit dem Opositionswahlkampf der CDU, hat seine Auswirkungen gezeigt.

Ich persönlich finde es sehr betrüblich, dass die Grünen und die Linken es nicht mehr in den Landtag geschafft haben.

Als Brandenburger können wir stolz sein, dass eine in Teilen rechtsextreme Partei nicht stärkste Kraft bei uns wurde, auch wenn die Regierungsbildung sicher nicht einfach wird.

Ein "weiter so" darf es dennoch nicht geben.

Die größte Herausforderung ist es, eine weitere Spaltung unserer Gesellschaft zu verhindern.

Zuhören und Sorgen ernst nehmen, ohne gleich in den den Stil von rechtsaußen zu verfallen.

Das wünsche ich mir von der neuen Brandenburger Landesregierung.

 

20.09.2024 in Verkehr

Ärger um die Buslinie 806 in Glienicke

 

Jahrelang hat sich die Gemeinde Glienicke dafür eingesetzt, dass eine Busverbindung von Schildow nach Frohnau etabliert wird. Weit über eine Million Euro haben wir als Kommune in die Buslinie investiert, um den Bedarf nachzuweisen. 2023 beschloss der Kreistag Oberhavel, gegen teils massiven Widerstand, dann endlich mehrheitlich die Aufnahme des „Kiezbusses“ nach Frohnau in den Nahverkehrsplan. Seitdem betreibt die Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) diese Buslinie, finanziert wird sie vom Landkreis. Unser Einsatz hatte sich gelohnt!

Busfahrten in der Woche halbiert

Am 27. August nun verkündete die OVG, dass die Buslinie 806 in den kommenden Monaten nur eingeschränkt fahren wird. Seit dem 2. September greift diese Änderung. Betroffen ist die Strecke zwischen den Haltestellen „Schildow, Kirche“ und „S-Bahnhof Hermsdorf“: Statt des bisherigen 10-Minuten-Taktes fahren die Busse unter der Woche nur noch alle 20 Minuten.

Direkte Anbindung nach Frohnau über 809er

Wer jetzt nach Frohnau möchte, muss die Buslinie 809 (ab Hennigsdorf) nutzen. Für den Großteil der Glienicker bedeutet das einmal umsteigen an der Haltestelle „Glienicke Kirche“. Das Problem: Die Fahrzeiten passen nicht zu den Ankunftszeiten des 806er… Nach der sehr langen Sperrung der Brücke zwischen Glienicke und Schildow, während dessen der 806er nur notdürftig verkehren konnte, nun also die nächsten Einschränkungen.

Petition gestartet

Nur durch ein verbessertes Angebot wird es gelingen, dass Pendler, insbesondere im direkten Einzugsbereich zwischen Berlin und Brandenburg, das eigene Auto stehen lassen und den ÖPNV nutzen. Um der Forderung nach einer zeitnahen Rückkehr zum 10-Minuten-Takt Nachdruck zu verleihen, haben wir eine Petition gestartet (zu erreichen über den QR-Code) sowie Beratungsbedarf in der GVT am 24. September angemeldet. Ich bin mir sicher, dass die Glienicker Gemeindevertretung sich ebenfalls klar und deutlich für unsere Busse positionieren wird.

Unterstützen auch Sie die offene Petition zur Wiederherstellung des 10-Minuten-Taktes für den Bus 806 in Glienicke! => QR-Code

18.09.2024 in Veranstaltungen

Einladung

 

 

05.09.2024 in Kommunalpolitik

Kommunaler Wohnungsbau in Glienicke

 

In der heutigen Sitzung des Glienicker Hauptausschusses kam das Thema "Kommunaler Wohnungsbau in Glienicke" einen wichtigen Schritt voran.— dankbar.

Seit vielen Jahren versuche ich, versucht unsere Fraktion, das Thema voran zu bringen. Und sind immer an Zögerlichkeiten und Wegschieberei gescheitert. Nun sind die Rahmenbedingungen so, dass auch andere Fraktionen die Notwendigkeit erkennen. — dankbar.

Auf zwei großen Grundstücken, die der Gemeinde gehören, könnten Stadtvillen gebaut werden. Wenn diese dann, ohne Gewinnabsicht, an Glienicker Bürger vermietet werden, wäre ein großer Schritt für bezahlbaren Wohnraum geschafft!— dankbar.

Ich bin wirklich sehr froh und dankbar, dass sich nach so vielen Jahren eine positive Entwicklung abzeichnet!— dankbar.

14.08.2024 in Kommunalpolitik

Aus Glienicke, für Glienicke!

 

Danke für Ihr Vertrauen!

Zum fünften Mal wählten mich die Glienicker in die Gemeindevertretung und in den Kreistag Oberhavel. Dass ich mit einem fantastischen Ergebnis zum fünften Mal in die Gemeindevertretung und zum dritten Mal in den Kreistag gewählt wurde, macht mich stolz, aber vor allem auch dankbar. In Glienicke werde ich in der Gemeindevertretung und im Hauptausschuss tätig sein.

Als Abgeordnete des Kreistags werde ich im Ausschuss für Mobilität, Ordnung und Katastrophenschutz als stellvertretendes Mitglied im Nahverkehrsbeirat sowie als Regionalrat für die regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel tätig sein. Somit bleibt es, wie in den vergangenen zwei Legislaturperioden, im Kreistag Oberhavel bei meinem Schwerpunkt Öffentlicher Personennahverkehr.

Politisches Ehrenamt

All meine politischen Funktionen und Ämter übe ich in meiner Freizeit ehrenamtlich aus. Immer wieder werde ich angesprochen, „Warum machen Sie das?“. Die Antwort ist relativ einfach. Ich habe mich, als damaliger Elternvertreter in der Kita Sonnenschein, sehr über das geärgert was in Glienicke entschieden wurde.

Meinem Naturell entspricht es, dass wenn ich mich über etwas ärgere, ich versuche es selbst besser zu machen. Dabei geht es um Glienicke! In der kommunalen Politik, hat für mich Parteipolitik nichts zu suchen.

Erstmals überlegt das Mandat nicht anzunehmen

Auch wenn ich mich über mein persönliches Wahlergebnis sehr gefreut habe, ist es doch eine Bestätigung für meine ehrenamtliche Arbeit, habe ich erstmals überlegt, ob ich das Mandat nicht annehme. Das ich vor kurzem Bedrohungen in meinem Briefkasten fand ist die eine Seite der Medaille. Hier erfuhr ich große Unterstützung vom Staatsschutz, aber auch von anderer Seite.

In der Glienicker Kommunalpolitik hat sich ein neuer Stil breitgemacht. Hat man in der Vergangenheit über Inhalte gestritten und diskutiert, meinen einige, und hier meine ich nicht die AfD, das persönliche Angriffe ein probates Mittel ist, um selbst zu punkten. Parteipolitik und Macht geht hier für einige offensichtlich vor der Sachpolitik für unser Glienicke.

Aber den Klein kriegt ihr nicht klein! Ich werde mich weiter für Glienicke einsetzen!

09.07.2024 in Kommunalpolitik

Bauernhof am Dorfteich kann endlich saniert werden

 

In der heutigen Sitzung der Gemeindevertretung wurde der Bebauungsplan 25 beschlossen. Damit kann der Eigentümer des denkmalgeschützten Bauernhofes und des angrenzenden Areal endlich einen Bauantrag beim Landkreis Oberhavel einreichen, um mit der Sanierung endlich beginnen.

Für die SPD-Fraktion nur ein Kompromiss

Die SPD-Fraktion hätte sich sehr gut vorstellen können, dass die Gemeinde Glienicke den Bauernhof kauft. Somit wäre eine Nutzung als öffentlicher Raum für eine Belebung des Ortszentrums möglich gewesen. Unser entsprechender Antrag wurde in der Gemeindevertretung von allen Fraktionen, außer der SPD-Fraktion, abgelehnt.

Die jetzt mögliche Bebauung an der Rückseite des Bauernhofes mit Wohnungen ist für uns ein Kompromiss um eine Sanierung des Bauernhofes sicherzustellen. Begonnen wurde die Diskussion mit einem Entwurf eines Neubaus mit fünf Etagen. Die jetzt mögliche Bebauung ist mit zwei bis drei Etagen maßvoll und auch die zuständige Denkmalschutzbehörde hat hierfür ihre Zustimmung signalisiert.

22.06.2024 in Allgemein

Dankbar, aber auch nachdenklich

 

Dankbar bin ich für das große Vertrauen, das mir von den Wählerinnen und Wählern entgegen gebracht wurde/wird:

Mit 2.535 Stimmen wurde ich zum dritten Mal in Folge in den Kreistag Oberhavel gewählt.

Überwältigt hat mich auch mein persönliches Ergebnis zur Wahl der Gemeindevertretung: 2.178 Stimmen und damit 10 Prozent aller in Glienicke abgegebenen Stimmen - bei 65 Kandidatinnen und Kandidaten, das ist ein tolles Ergebnis! Vielen Dank dafür!

Was mich persönlich noch mehr freut, ist, dass alle SPD-Gemeindevertreter*Innen, die wieder antraten, sich deutlich verbessern konnten.

Nachdenklich wiederum macht mich das Gesamtergebnis.

Ich bin seit über 20 Jahren in der Glienicker Gemeindevertretung aktiv.

Offene und vor allem ehrliche Positionierungen sind mir wichtig. Wenn Parteien dafür "belohnt" werden, dass sie ihr Fähnlein in den Wind hängen oder dafür, dass sie bis auf "dagegen sein" keine Lösungsvorschläge für konkrete gesellschaftliche Probleme haben, finde ich das sehr bedenklich.

In dem Moment, in dem ich mein politisches Handeln nicht mehr nach dem großen Ganzen ausrichten kann, würde ich meine politischen Ämter abgeben.

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"Das rote Mikro"