Zahlen und Fakten sprechen lassen

Veröffentlicht am 13.11.2024 in Service

Alle Gemeindevertreterinnen und -vertreter engagieren sich ehrenamtlich. Sie opfern einen großen Teil ihrer Freizeit - Zeit, die sie mit der Familie oder einem Hobby verbringen könnten -, um sich für unsere Gemeinde zu engagieren. Trotzdem ist es nicht uninteressant zu wissen, wer wieviel Zeit investiert, um das Amt auszuüben, welches uns die Wählerinnen und Wähler übertragen haben.

Auswertung für die Gemeindevertretung

In der vergangenen Legislaturperiode, von Juni 2019 bis Juni 2024 fanden 48 Sitzungen der Gemeindevertretung statt. 48 Sitzungen, die in der Regel um 18:30 Uhr beginnen und meist erst gegen 22 Uhr enden. Die Gemeindevertretung ist das höchste und wichtigste Entscheidungsgremium in Glienicke. Ihr gehören 22 Gemeindevertreterinnen und -vertreter an, welche von den Bürgern direkt gewählt worden sind. Dass, bedingt durch Beruf, Urlaub, Krankheit etc. nicht alle Mitglieder immer an allen Sitzungen teilnehmen können, ist sicher nachvollziehbar.

Respektable 100-Prozent-Teilnahme

Trotzdem haben es einige geschafft, während ihrer Amtszeit an allen GVT-Sitzungen teilzunehmen. Dies waren im Einzelnen:

Detlev Brauer (AfD), Gemeindevertreter bis 03/2022

Michael Breier (CDU), Gemeindevertreter seit 07/2022

Susanne Kübler (SPD)

Alexander Kunst (Piraten), Gemeindevertreter bis 05/2020

Michael Löser (CDU), Gemeindevertreter seit 10/2021

Uwe Klein (SPD)

Rote Laterne an AfD-Vertreter

Die „rote Laterne“ für die geringste Teilnahme an den Sitzungen der Gemeindevertretung in der letzten Legislaturperiode hat ein Gemeindevertreter der AfD, der nur zu 50 Prozent der Sitzungen anwesend war. Bricht man das „Teilnahmeranking“ auf die Fraktionen herunter, so hatte die GBL die höchste und die AfD die niedrigste Teilnahmequote in der Gemeindevertretung von 2019 bis 2024:

 

1

GBL

91,67%

2

CDU

88,76%

3

SPD

87,85%

4

Die Linke

87,50%

5

B90 / Die Grünen

85,42%

6

FDP

81,12%

7

AfD

75,69%

 

Die aktuelle Legislaturperiode endet im April 2029. Wir werden wir sehen, inwieweit diejenigen, die sich derzeit als Tiger gebärden, am Ende nicht als Bettvorleger landen.

 
 

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"Das rote Mikro"