
Der Wunsch nach „mehr Miteinander“ gehörte und gehört zu meinen zentralen Zielen in diesem Bürgermeisterwahlkampf. Und das ist nicht nur ein Spruch. Es ist mir ernst! Wir sind hier eine Gemeinde von 12.300 Menschen. Wenn nicht einmal wir es schaffen, vernünftig miteinander umzugehen, wie soll es denn dann auf der großen Weltbühne gehen?
Also lasst uns bitte Vorbild sein! Wie Spaltung beginnt auch Verbindendes im Kleinen: Einbeziehen statt ausgrenzen. Miteinander reden statt ignorieren. Rhetorisch abrüsten statt provozieren. Am Ende des Tages sind wir alle Nachbarn! Daran darf, sollte und wird auch ein Wahlkampf nichts ändern!
Auch ich musste in den letzten Monaten mehr als einmal die Faust in der Hose zusammenballen angesichts manch übler Nachrede hintenrum. Aber es bringt nichts, darauf mit gleicher Münze einzuzahlen. Im Gegenteil: Negatives fällt letztlich immer auf den zurück, der es lostritt.
Die beste Antwort darauf ist, durch Handeln zu überzeugen! Wie zuletzt beim Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan auf der Fläche der „Galerie Sonnengarten“. Denn es geht um Glienicke!
Oder, um es mit Willy Brandt zu sagen (aus seiner Rede vor dem Roten Rathaus am 10. November 1989: „Das ist die richtige Art, sich Problemen zu nähern: einander die Hand geben, nachtragend nur dort zu sein, wo es unbedingt sein muss. Aber immer wo es geht, Trennendes überwinden.“