16.12.2010 in Jugend
Nach einer langen, teils kontroversen Debatte hat die Glienicker Gemeindevertretung am 15.12.10 den SPD-Antrag zur Verbesserung des Freizeitangebotes für die Jugendlichen beschlossen.
In der Sitzung präsentierten die Fraktionen der CDU/FDP und GBL einen „Alternativantrag“. Dass die Kommunalverfassung des Landes Brandenburg und auch die Geschäftsordnung der Glienicker Gemeindevertretung keinen Alternativantrag kennen, interessierte die einreichenden Fraktionen wenig. Auch dass der offensichtlich aus der Feder der CDU stammende Antrag nahezu wortgleich mit dem Antrag der SPD-Fraktion ist, konnten wir nur mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen.
Nach einigen Vorkommnissen im Bereich der Skateranlage und des Bolzplatzes, hat die Glienicker SPD die fehlenden Freizeitangebote für Jugendliche in Glienicke thematisiert. Folgerichtig hat die SPD-Fraktion einen Antrag zur Prüfung der Möglichkeiten zur Verbesserung der Freizeitangebote zum Beispiel durch Verlängerung der Öffnungszeiten des Jugendklubs, eingebracht.
06.12.2010 in Jugend
In der Dezemberausgabe des Glienicker Kurier hat die SPD Glienicke einen Antrag für die Erweiterung der Öffnungszeiten und damit den Ausbau des Freizeitangebotes für Jugendliche in Glienicke angekündigt.
Was macht ein Jugendlicher in Glienicke, wenn er sich abends oder am Wochenende mit seinen Freunden treffen möchte? Wir alle sind einmal in dem Alter gewesen, dass man sich gerne mit seinen Freunden treffen möchte, aber nicht unbedingt Zuhause.
Doch in Glienicke gibt es hierfür kein Angebot. Der Jugendtreff schließt um 20:00 Uhr und am Wochenende ist er ganz geschlossen. Bleiben also nur die „üblichen Treffpunkte“ bei Mc Donalds, an der Skaterbahn oder am Bolzplatz. Unser Antrag der gleichzeitig den Auftrag für die Gemeindeverwaltung beinhaltet nach alternativen Standorten für den Jugendtreff zu suchen, wurde in der Sitzung des Sozialausschusses am 30.11.2010 mehrheitlich der Gemeindevertretung zum Beschluss empfohlen.
22.11.2010 in Landespolitik

In der Öffentlichkeit hat die von der Landesregierung geplante Polizeireform kontroverse Diskussionen hervorgerufen. Viele Menschen fragen, ob durch diese Reform die Sicherheit im Land gefährdet sei.
Um diese und andere Fragen zu beantworten, hatte der Landtagsabgeordnete für unseren Wahlkreis Alwin Ziel (SPD) den Leiter der Expertenkommission „Polizei Brandenburg 2020“ Hartmut Bosch am 18. Oktober in die Glienicker Mensa eingeladen.
Nicht nur Parteigenossen aus Glienicke, Velten, Hohen Neuendorf, Hennigsdorf und dem Mühlenbecker Land waren in die Glienicker Mensa gekommen, auch Polizisten, die tatsächlich draußen auf der Straße ihren Dienst schieben und ganz normale Bürger, die Bedenken haben, dass mit der Polizeireform die Streife noch länger auf sich warten lässt.
Hartmut Bosch gelang es nachvollziehbare fachliche Begründungen für die Einsparungen im Polizeidienst zu finden. Bosch ist es, der die vom Land Brandenburg eingesetzte Expertenkommission leitete, die im Juli 2010 ihren Bericht zur „Polizei Brandenburg 2020“ vorlegte. Unter Alwin Ziel, dem damaligen Innenminister des Landes Brandenburg, arbeitete Bosch einst als Abteilungsleiter für Polizeiaufgaben. Für zwei Legislaturperioden war er Staatssekretär in Mecklenburg-Vorpommern. Bosch war es, der nach der Wende die Polizei in Brandenburg auf völlig neue Füße stellte. „Was vor 20 Jahren richtig war, muss nicht für die Zukunft richtig sein“, so Bosch.
21.11.2010 in Service
externer Link:
"Kinder schon in der KIta behandeln"
Artikel aus dem Oranienburger Generalanzeiger vom 19.11.2010
21.11.2010 in Unterbezirk
Auf ihrem Unterbezirksparteitag in Löwenberg wählten die Delegierten der SPD Oberhavel am gestrigen Samstag einen neuen Vorstand.
Der Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion Thomas Günther trat aus Zeitgründen nicht mehr zur Wiederwahl an. Er war vor zwei Jahren zum Unterbezirksvorsitzenden gewählt worden.
Zur neuen Vorsitzenden der SPD Oberhavel wurde die Granseerin Andrea Suhr gewählt. Als Stellvertreter stehen ihr die Veltener Bürgermeisterin Ines Hüber und aus Glienicke Uwe Klein zur Seite.
Als Kassierer wurde der Bürgermeister der Gemeinde Gemeinde Löwenberger Land Bernd C. Schneck bestätigt.
Vorsitzende: Andrea Suhr
Stellvertreter: Ines Hübner und Uwe Klein
Schatzmeister: Bernd- Christian Schneck
Beisitzer: Barbara Apostel, Christopher Gordjy, Reik Högner, Frank Schwerike und Petra Winkel
12.11.2010 in Bildung
In drei Monaten stellt sich für die Schüler und Eltern der 6. Klassen die Frage: Auf welche Schule geht mein Kind? Gleichfalls müssen sich die Eltern auch fragen, welche Schule hat überhaupt einen Platz?
Glienicke gehört schultechnisch dem Mikroterritorium 3 an und hat die Schulstandorte Glienicke, Oranienburg, Hohen Neuendorf, Borgsdorf, Mühlenbeck und Birkenwerder zur Auswahl.
Wie schon die letzten Jahre es gezeigt haben, stehen besonders, aber nicht nur in den Gymnasien, zu wenige Plätze zur Verfügung. Und das, obwohl der Schulentwicklungsplan im Landkreis Oberhavel vor 2,5 Jahren gerade überarbeitet worden ist.
Das Brandenburger Schulgesetz sieht vor, dass neben einem entsprechenden Grundschulgutachten, bei einer Notensumme in den Fächer Deutsch, Mathematik und erster Fremdsprache von sieben und weniger, eine Schule besucht werden kann auf der es möglich ist Abitur zu machen. Das heißt aber, in der praktischen Umsetzung nicht automatisch, dass ein Gymnasium besucht werden kann. Immer wieder kommt es vor, dass obwohl der Wunsch der Eltern und Schüler besteht ein Gymnasium zu besuchen, das Schulamt Kinder auf eine Gesamtschule zuweist. Begründung des Schulamtes: Auch auf einer Gesamtschule ist es möglich sein Abitur zu machen. Hier wird dem Schüler- /Elternwunsch wegen mangelnder Kapazitäten, gerade an den Gymnasien in unserem Einzugsgebiet, nicht entsprochen.
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