SPD Antrag zur Jugendarbeit beschlossen

Veröffentlicht am 16.12.2010 in Jugend

Nach einer langen, teils kontroversen Debatte hat die Glienicker Gemeindevertretung am 15.12.10 den SPD-Antrag zur Verbesserung des Freizeitangebotes für die Jugendlichen beschlossen.
In der Sitzung präsentierten die Fraktionen der CDU/FDP und GBL einen „Alternativantrag“. Dass die Kommunalverfassung des Landes Brandenburg und auch die Geschäftsordnung der Glienicker Gemeindevertretung keinen Alternativantrag kennen, interessierte die einreichenden Fraktionen wenig. Auch dass der offensichtlich aus der Feder der CDU stammende Antrag nahezu wortgleich mit dem Antrag der SPD-Fraktion ist, konnten wir nur mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen.
Nach einigen Vorkommnissen im Bereich der Skateranlage und des Bolzplatzes, hat die Glienicker SPD die fehlenden Freizeitangebote für Jugendliche in Glienicke thematisiert. Folgerichtig hat die SPD-Fraktion einen Antrag zur Prüfung der Möglichkeiten zur Verbesserung der Freizeitangebote zum Beispiel durch Verlängerung der Öffnungszeiten des Jugendklubs, eingebracht.

Dass die Glienicker CDU nun versuchte, mit einem „eigenen“ Antrag irgendwie einen Fuß in das Thema zu bekommen, unterstreicht in beeindruckender Art und weise einmal mehr die Hilflosigkeit und inhaltsleere Politik ohne eigene Themen der Glienicker CDU.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung ließ als erstes über den Antrag der CDU/FDP und GBL abstimmen, der natürlich auch mit der Mehrheit der Stimmen angenommen wurde. Doch dann rief der Vorsitzende der Gemeindevertretung die eigentliche Beschlussvorlage zu diesem Thema mit dem Antrag der SPD zur Abstimmung auf, um diesen Tagesordnungspunkt zu beenden. Diese Beschlussvorlage wurde mit der Mehrheit der Stimmen der Gemeindevertretung beschlossen. Damit ist eine Situation entstanden die einerseits den „Alternativantrag“ der CDU/FDP und GBL die Stimmenmehrheit bescherte, in der eigentlichen Beschlussvorlage aber der Antrag der SPD beschlossen wurde.

Uns soll es recht sein, denn schließlich geht es darum, das Freizeitangebot für unsere Jugendliche zu verbessern.

 
 

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