22.04.2021 in Jugend
„Die Gemeindevertretung beauftragt den Bürgermeister, ein Konzept für die Ausweitung der Öffnungszeiten vom Jugendclub „First Floor" zu erarbeiten und dem Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Sport vor der Sommerpause 2021 zur Beratung vorzulegen.“
Diesen Antrag hat die SPD-Fraktion gemeinsam mit der Fraktion CDU/Freie Demokraten eingebracht. In der Sitzung des Sozialausschusses wurde unser Antrag beraten und der Gemeindevertretung einstimmig zum Beschluss empfohlen. Nun entscheidet die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 11. Mai (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) darüber, ob der Bürgermeister den Auftrag für die Erstellung eines Konzepts für die Ausweiterung der Öffnungszeiten des Glienicker Jugendclub erhält.
Derzeit ist der Glienicker Jugendclub „First Floor" montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. An „Brückentagen“, am Wochenende sowie zwischen Weihnachten und Neujahr hat der Jugendclub regelhaft geschlossen.
Schon länger wird in den politischen Gremien über eine Ausweitung der Öffnungszeiten des Glienicker Jugendclubs gesprochen. So auch in der Sitzung des Sozialausschusses am 8. März 2021, anlässlich des Jahresberichtes der Jugendsozialarbeit.
Durch die Erarbeitung eines Konzepts für die Ausweitung der Öffnungszeiten vom Jugendclub „First Floor", soll eine fundierte Beratungsgrundlage für die Diskussion im Sozialausschuss erstellt werden.
Im Rahmen der Erstellung des Konzeptes sind auch die möglicherweise neu zu schaffenden Ressourcen zu untersuchen. Zum Beispiel die Etablierung einer FSJ-Stelle oder Ähnliches.
Öffnungszeiten an Brückentagen und am Wochenende
Längere Öffnungszeiten, auch an den Wochenenden und an Brückentagen, sind für unsere Jugendlichen dringend notwendig. Seit Jahren hören wir immer nur, dass der Bedarf nicht da sei oder warum es nicht möglich ist, den Jugendclub beispielsweise zwischen Weihnachten und Neujahr, an Brückentagen oder auch an den Wochenenden zu öffnen.
Die Gemeinde Glienicke hat rund eine dreiviertel Million Euro für den neuen Jugendclub an der Skaterbahn investiert. Die SPD-Fraktion hat dieser großen Investition zugestimmt, um das Angebot für unsere Jugendlichen zu verbessern.
Jetzt muss das Angebot der Öffnungszeiten auch endlich verbessert werden. Um dies zu erreichen, haben wir den Antrag eingebracht, damit vom Bürgermeister als Chef der Verwaltung endlich ein entsprechendes Konzept erarbeitet und zur Beratung vorgelegt wird.
Wir wollen nicht mehr hören, warum etwas nicht geht, sondern wie es gehen kann!
10.04.2021 in Gesundheit
Auch Glienicke erhält jetzt endlich seine erste Corona-Teststelle. Die Teststelle soll in der Alten Halle neben der Grundschule eröffnet werden.
Nachdem es mit dem Thema Corona-Teststelle lange nicht voran ging, las ich am Osterwochenende einen Beitrag des Veltener Landtagsabgeordneten Andreas Noack (SPD). Noack berichtete über die Eröffnung der Corona-Teststelle in der Ofen-Stadt-Halle Velten, die von Dennis Gerber und seinem Team von Medica-OHV (www.medica-ohv.de) auf die Beine gestellt wurde. Der 28-Jährige Gerber ist beruflich in der außerklinischen Intensivpflege tätig und betreibt zusammen mit einem Partner und gut 20 Mitarbeitenden bereits Teststellen in Velten und Kremmen.
Also rief ich am Dienstag nach Ostern Herrn Gerber von Medica-OHV an, um ihn zu fragen, ob er Interesse habe, auch in Glienicke eine Corona-Teststelle zu eröffnen. Und dann ging alles sehr schnell: Der Kontakt zwischen Herrn Gerber und Bürgermeister Oberlack war schnell hergestellt. Die Gemeindeverwaltung bot die Alte Halle als Teststelle an. Den Antrag beim Gesundheitsamt des Landkreises zum Betreiben der Teststelle reichte Dennis Gerber in dieser Woche ein. „Der Beauftragung steht nichts im Wege“, lautete die Rückmeldung vom Landkreis. Die erforderlichen Unterlagen würden dem Antragsteller nun auf dem Postweg zugesandt. Nach der Rücksendung seien die nötigen Formalitäten vollzogen. „Der Landkreis unterstützt das Einrichten von Teststellen nach Kräften“, versicherte die Kreissprecherin Ivonne Pelz (Quelle: MAZ-Oberhavel vom 10.04.2021).
Zweite Teststelle im Vitadeum in Vorbereitung
Im Vitadeum Glienicke in der Galerie Sonnengarten soll kurzfristig eine weitere Corona-Teststelle eröffnet werden. Die Vorbereitungen sind quasi abgeschlossen, so Matthias Paul (vertretungsberechtigter Geschäftsführer des Vitadeum-Glienicke). Die Anträge sind bei der Kassenärztlichen Vereinigung sowie beim Gesundheitsamt des Landkreises eingereicht. Wenn alle Genehmigungen da sind, soll die Corona-Teststelle im Vitadeum am 19. April eröffnen.
Ich freue mich sehr, dass es in Glienicke, nachdem es lange Zeit mit dem Thema nicht voranging, demnächst gleich zwei Teststellen für die Glienickerinnen und Glienicker geben wird!

02.04.2021 in Gesundheit
Landkreis widerspricht der Darstellung des Glienicker Bürgermeisters zur Einrichtung einer Teststelle in Glienicke

Entgegen der Darstellung des Glienicker Bürgermeisters auf der Homepage der Gemeinde ist die Einrichtung einer kommunalen Teststelle in Glienicke sehr wohl möglich. Offenbar hat die Gemeindeverwaltung es aber versäumt, die notwendigen Bedingungen für den Betrieb einer Teststelle nachzuweisen.
Auszüge aus der Mitteilung des Landkreises Oberhavel:
„Unterstützung bei der Einrichtung einer Corona-Teststelle hatte auch die Gemeinde Glienicke/Nordbahn angeboten. Mit Schreiben vom 01.04.2021 hat der Corona-Verwaltungsstab dies ausdrücklich begrüßt. Entgegen der von der Gemeinde auf ihrer Homepage veröffentlichten Darstellung hat der Landkreis Oberhavel die Beauftragung einer Teststelle für Corona-Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger keineswegs versagt.
(…)
Das bedeutet: Der Einrichtung einer eigenen Teststelle durch die Gemeinde Glienicke/Nordbahn steht nichts entgegen, sofern die geltenden Anforderungen erfüllt sind. Dazu zählt, dass die ordnungsgemäße Durchführung der Testung garantiert ist. Dabei ist der Einsatz von medizinisch geschultem oder ausgebildetem Personal, aber auch die notwendige, gewissenhafte Dokumentation und die Sicherstellung der Meldepflichten gegenüber dem Gesundheitsamt im Falle von positiven Schnelltestungen besonders wichtig.
(…)
Die Gemeinde Glienicke/Nordbahn hatte gegenüber der Kreisverwaltung über die Beschaffung der Tests, die Durchführung der Testungen sowie die Dokumentation bisher keine hinreichenden Aussagen getroffen. Sobald die vollständigen Unterlagen aus Glienicke/Nordbahn vorliegen, wird der Landkreis die Gemeinde gern mit der Einrichtung und mit dem Betrieb einer Teststelle in eigener Verantwortung der Gemeinde beauftragen.
Unabhängig von der Anfrage der Gemeinde liegen dem Landkreis aus Glienicke/Nordbahn zwei Anfragen für Teststellen vor. Die Beauftragung steht noch aus, da aktuell Detailfragen durch die Teststellen zu klären sind. Insbesondere sollte geprüft werden, ob die Gemeinde hierfür geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann.“
(…)
Link zur Mitteilung der Gemeinde Glienicke/Nordbahn (externer Link)
Link zur Mitteilung vom Landkreis Oberhavel (externer Link)
Ich finde es sehr bedauerlich, dass hier versucht wird, den „schwarzen Peter“ dafür, dass/warum etwas angeblich nicht geht, dem Landkreis zuzuschieben.
Und sollte, wie der Bürgermeister in seiner Mitteilung schreibt, tatsächlich ein Beschluss der Gemeindevertretung notwendig sein (obwohl der Landkreis schreibt, dass dies nicht notwendig ist), können wir jederzeit, auch kurzfristig, eine Sondersitzung der Gemeindevertretung einberufen!
Entscheidend ist, dass Glienicke eine Teststelle braucht und das JETZT!
01.04.2021 in Kommunalpolitik

Die Gemeinden Birkenwerder, Glienicke/Nordbahn, Mühlenbecker Land sowie die Stadt Hohen Neuendorf schließen sich zu einer Kommune zusammen. Das bestätigte heute die Bürgermeisterkonferenz. Durch den Zusammenschluss der S-Bahn Gemeinden sollen gemeinsame Synergien und Optimierungspotentiale genutzt werden, wie sie mit dem gemeinsamen Bauamt von Glienicke und dem Mühlenbecker Land bereits praktiziert werden.
Vorbereitet wurde der Zusammenschluss von den Bürgermeistern in monatelangen Gesprächen. Einer der Punkte, die nur schwer zu lösen waren, war der zukünftige Name der Großgemeinde und der Sitz der gemeinsamen Verwaltung. Doch auch hier einigten sich die Verwaltungschefs heute auf ein Ergebnis.
Hohen Neuendorf und Gemeinden
Die zu gründende neue Großgemeinde wird „S-Bahn-Gemeinde“ heißen. Zentraler Sitz ist Hohen Neuendorf, da das Rathaus Hohen Neuendorf gerade einen großen Anbau erhalten hat. Die Bürgermeister hoffen, dass die Prozesse für die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner nun deutlich schneller vorangehen.
23.03.2021 in Gesundheit
Seit über einem Jahr befinden sich Deutschland und die Welt im Klammergriff der Corona-Pandemie. Ein Jahr, in dem sich unser Land verändert hat. In diesem einem Jahr sind an oder mit Corona 75.000 Menschen gestorben. 2,6 Millionen Menschen sind in Deutschland von einer Infektion betroffen beziehungsweise betroffen gewesen. Das sind mehr als nur Zahlen. Das sind Schicksale.

Ebensoviele, wenn nicht sogar noch mehr Schicksale gingen und gehen einher mit den Nebenfolgen und „Kollateralschäden“ der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen: eine Zunahme an häuslicher Gewalt, psychische Leiden wie Depressionen und Vereinsamung, wirtschaftliche Schäden durch Insolvenzen, Entlassungen, Jobverlust, Existenzängste, Kinder und Jugendliche, denen ein Teil ihrer Kindheit/Jugend genommen wird – und nicht zuletzt die uns allen fehlenden Kontakte zu Familie und Freunden.
Eine Hoffnung auf Besserung versprach/verspricht die Impfung. Die Geschwindigkeit, mit der es gelungen ist, gleich mehrere Impfstoffe zu entwickeln, ist fantastisch. Doch damit endet die Erfolgsgeschichte des Impfstoffes in Deutschland auch schon. Es ist logisch und nachvollziehbar, dass die Produktion eines neu entwickelten Impfstoffes zunächst anlaufen muss und somit am Anfang nur wenig Impfstoff zu Verfügung steht. Aber es ist inakzeptabel und unverständlich, in welchem Maß die Gesundheitspolitik in Deutschland bei der Beschaffung und der Logistik der Impfung in Deutschland versagt hat. Ich kann die Schönrederei und die Ankündigungen aus dem Bundesgesundheitsministerium nicht mehr hören. Es wird Zeit, dass endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden!
Kommt endlich in die Gänge!
Seit einem Jahr gelten diverse Regeln und wir befinden uns mehr oder weniger in einem Lockdown. Wobei der Begriff „Lockdown“ es eigentlich nicht einmal im Ansatz trifft. Angstgesteuerte Politiker*innen verabschieden halbherzige Verordnungen für ausgewählte Bereiche, während in anderen Bereichen zahlreiche Ausnahmen gelten. Der mittelständische Einzelhandel leidet seit Monaten unter Ladenschließungen während Mitarbeitende im Öffentlichen Dienst jeden Tag zur Arbeit fahren als würde es kein Corona geben. Deutschland hangelt sich von Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsident*innen zum nächsten. Ein Schritt vor, zwei zurück. Zwei Schritte vor, einer zurück. Wenn Politik nur noch angstgesteuert und mit Blick auf bevorstehende Wahlen agiert, kann nichts Vernünftiges dabei herauskommen.
Wem soll man denn sonst erklären können, dass Urlaub auf Mallorca möglich ist, ich aber mit der eigenen Familie nicht isoliert in einem Ferienhaus an der Nord- oder Ostsee Urlaub machen darf?
17.03.2021 in Allgemein
von Susanne Kübler und Uwe Klein
Seit Jahren wird über einen barrierefreien Zugang vom Ortszentrum durch den Bürgerpark in den Sonnengarten diskutiert. Nachdem die Gemeindeverwaltung zunächst ein Betonmonster vorgeschlagen hatte, soll jetzt als Zwischenlösung für den Zugang zum Bürgerpark eine nach geltenden Din-Normen zwar nicht barrierefreie, aber für Radfahrer und nicht mobilitätseingeschränkte Personen nutzbare provisorische Rampe errichtet werden.
Nachhaltige Lösung liegt auf der Hand
Dabei liegt eine nachhaltige Lösung seit ebenso langer Zeit auf der Hand: Der Landkreis Oberhavel hatte die Oberhavel Holding (OHBV) beauftragt, zur Unterbringung noch nicht anerkannter Flüchtlinge Unterkünfte in verschiedenen Gemeinden des Landkreises zu errichten. Die OHBV hatte hierzu in Glienicke/Nordbahn das Grundstück Gartenstraße 11 von der Gemeinde auf 15 Jahre in Erbpacht übernommen. Über dieses südwestlich vom Bürgerpark liegende Grundstück könnte eine Norm-gerechte Rampe geführt werden, ohne den Bereich zwischen Skateranlage und Hauptstraße zu verbauen. Allerdings lehnt die OHBV als Pächterin eine mögliche Rampenführung entlang der Wohneingänge derzeit ab.
Gebäudekomplex vorfristig übernehmenDie Gemeinde hat sich vertraglich verpflichtet, den mittlerweile errichteten Gebäudekomplex im Jahr 2030 zum Verkehrswert zu übernehmen - und könnte als neue Eigentümerin die Rampe dann hier entlang führen! Um diesen Vorgang zu beschleunigen, hat die SPD-Fraktion jetzt beantragt, dass der Bürgermeister mit dem Landkreis Gespräche darüber führen soll, das Grundstück und den Gebäudekomplex Gartenstraße 11 vorfristig zu übernehmen. Dann könnte die Rampe endlich errichtet werden, ohne den Bürgerpark mit zusätzlichem Beton zu verschandeln und unnötig Geld für ein Provisorium auszugeben
07.03.2021 in Service
SPD-Fraktion lädt zu Online-Treffen ein
Leider wird das gesellschaftliche Leben, wie wir es vor der Corona-Pandemie kannten, auch in absehbarer Zeit nicht wie gewohnt stattfinden. Um in Zeiten des andauernden Lockdowns in Kontakt mit unseren Nachbarn, Bürgern und Wählern zu bleiben, lädt die SPD-Fraktion seit Februar zu einem regelmäßigen virtuellen Gespräch rund um sämtliche Glienicker Themen ein. „Wie schon mit unserem monatlichen Infostand zum Glienicker Trödelmarkt möchten wir auch außerhalb des Wahlkampfes ansprechbar sein“, bringt es die SPD-Fraktionsvorsitzende Kathrin Kröger auf den Punkt.
Haben Sie, liebe Glienickerinnen und Glienicker, ein aktuelles ortsbezogenes Thema, eine Frage oder möchten einfach mal wieder ins Gespräch kommen? Dann freuen wir uns auf Ihre Teilnahme mit den Mitgliedern unserer Fraktion!

Verhaltensregeln:
*Bitte mit Vor- und Nachnamen anmelden.
*Nach der Anmeldung gelangen Sie in den Warteraum. Eine Moderatorin wird Sie hereinlassen. Ein Kennwort wird nicht benötigt.
*Um die Privatsphäre aller Teilnehmenden zu respektieren, dürfen ohne deren Zustimmung keine Screenshots geschossen oder anderweitige Aufnahmen gemacht werden.
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