Nicht schon wieder ein Artikel über die Schule werden sicher jetzt einige Leser denken, aber das was sich in unserer Schullandschaft derzeit tut kann man nicht ignorieren.
Am 27. November 2008 hatte der „Förderkreis ProGym -Neues Gymnasium Glienicke“ zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Thema „Neubau des Neuen Gymnasiums Glienicke – ausgeträumt?!“ eingeladen.
Der anwesende Geschäftsführer der Anerkannte Schulgesellschaft (ASG) E. Süß hat es an diesem Abend nicht verstanden das Vertrauen der Anwesenden dafür zu gewinnen, dass wie zugesagt der erste Bauabschnitt des Neuen Gymnasiums rechtzeitig fertig gestellt wird.
Von Beginn an wurde dem Träger des neuen Gymnasiums gegenüber immer wieder betont, dass der Mietvertrag in unserem Schulgebäude bis August 2009 begrenzt ist und nicht verlängert werden kann. Die derzeit vom Gymnasium genutzten vier Räume werden mit Begin des Schuljahres 2009/2010 dringend von der Grundschule und dem Hort benötigt um die Raumnot wenigsten in Grenzen zu halten.
Der Vorsitzende des Sozialausschusses, Prof. Dr. A. Elepfandt, sagte den anwesenden Eltern zu, dass im September 2009 kein Kind im Regen stehen wird. Mit dieser Zusage, die bisher in keinem Gremium besprochen wurde, gefährdet Herr Prof. Dr. A. Elepfandt die sichere schulische Versorgung an unser Glienicker Grundschule.
Wenn wir, so der Neubau für das Gymnasium nicht rechtzeitig fertig wird, den Mietvertrag mit der ASG verlängern würden, hätte nicht einmal jede Klasse der Grundschule einen Raum zur Verfügung. Der Musikraum, der Kunstraum oder ähnliche Angebote der Grundschule würden dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Das kann nicht Ziel einer Zukunftsorientierten Bildungspolitik in Glienicke sein.