Kandidat mit Erfahrung: SPD Glienicke/Nordbahn nominiert Uwe Klein als Bürgermeisterkandidat

Veröffentlicht am 27.05.2016 in Kommunalpolitik

Uwe Klein (Foto:SPD Glienicke/Nordbahn)

von
Tim Pommeränig, Vorsitzender
des Ortsvereins der SPD Glienicke/Nordbahn

In ihrer Sitzung am 26. Mai 2016 nominierte die SPD Glienicke/Nordbahn Uwe Klein zur ihrem Kandidaten für die Glienicker Bürgermeisterwahl 2017.

„Wir wollten Uwe Klein frühzeitig nominieren, um den seit Monaten währenden Spekulationen um seine Kandidatur ein Ende zu machen“, erläutert SPD-Ortsvereinsvorsitzender Tim Pommeränig den Zeitpunkt ein gutes Jahr vor der Bürgermeisterwahl in Glienicke. „Mit Uwe Klein setzen wir auf einen erfahrenen und kompetenten Kommunalpolitiker, der sich seit mehr als zehn Jahren aktiv für das Glienicker Gemeinwohl einsetzt.“

Uwe Klein gehört der Glienicker Gemeindevertretung seit dem Jahr 2003 an. Als langjähriger Vorsitzender des Glienicker Sozialausschusses und Fraktionsvorsitzender der Glienicker SPD-Fraktion ist er eine feste Größe in der Glienicker Kommunalpolitik. Streitbar, aber immer an der Sache orientiert und stets in Glienicke präsent, so kennen und schätzen viele Bürgerinnen und Bürger Uwe Klein in der 12.000 Einwohner zählenden Kommune.

Zur letzten Kommunalwahl 2014 konnte der 51-Jährige bei insgesamt 65 Kandidatinnen und Kandidaten für die Glienicker Gemeindevertretung mit rund 10,5 Prozent die meisten aller abgegeben Stimmen auf sich vereinigen und erhielt damit alleine fast doppelt so viele Stimmen wie die zehnköpfige Liste der Glienicker FDP. Bei dieser Wahl zog er zudem in den Kreistag Oberhavel ein, wo er als festes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Kreisentwicklung, Verkehr und Vergaben sowie als Vertreter im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Rettungswesen und Katastrophenschutz die Glienicker Interessen vertritt.

„Mittendrin statt nur dabei“, so überschrieb Uwe Klein seine Bewerbungsrede anlässlich der Nominierung der Glienicker SPD. „Ich möchte mein langjähriges Hobby, die Entwicklung und Zukunft Glienickes aktiv zu gestalten, als Bürgermeister hauptamtlich fortsetzen. Es gibt genug zu tun in Glienicke. Und es ist an der Zeit, die politischen Gestaltungsspielräume der Kommune zu nutzen, um sozialen Ausgleich für Senioren, Familien mit Kindern und Jugendliche zu schaffen. Dazu gehört bezahlbarer kommunaler Wohnraum, altersgerechtes und betreutes Wohnen, ausreichende Kitaplätze und finanzielle Entlastung für Eltern, mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche und die Unterstützung der Glienicker Vereine“, zählt Klein nur einige der Dinge auf, die er als Bürgermeister angehen will.

Die Diskussion über die Erhöhung der Kita-Gebühren im Jahr 2001 war es übrigens auch, die Uwe Klein vor 15 Jahren für die Glienicker Kommunalpolitik aktivierte. Als Elternvertreter in der neu eröffneten Kita Sonnenschein erlebte der Vater zweier Söhne mit, wie sich die Gemeindevertreter über die Argumente der Eltern hinwegsetzten und die Gebühren erhöhten. „Wenn mir etwas nicht passt, muss ich auch bereit sein, es selbst besser zu machen“, so Kleins Überzeugung damals wie heute. Folgerichtig trat der gebürtige Norddeutsche, der beruflich als Vorsitzender des Konzern- und Betriebsrates des Deutschen Herzzentrums Berlin arbeitet, 2003 erstmals zur Wahl für die Glienicker Gemeindevertretung an. Dort wurde er aus dem Stand mit einem sehr guten Ergebnis gewählt und engagiert sich seitdem ehrenamtlich für die Glienicker Kommunalpolitik.

 
 

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