Mehr Investitionen in Bildung – Mehr Bildungsgerechtigkeit

Veröffentlicht am 25.02.2009 in Landespolitik

Potsdam – Die Investitionen in Bildung sollen deutlich erhöht werden. Das versicherten heute Ministerpräsident Matthias Platzeck und SPD-Fraktionschef Günter Baaske auf dem Bildungsforum der Fraktion in Potsdam. Dazu gehören zusätzlich 500 Lehrerinnen und Lehrer und mehr Personal für die Kitas. Baaske: „Für gute Bildung ist entscheidend, dass an unseren Schulen gut ausgebildete und motivierte Lehrerinnen und Lehrer arbeiten.“ Das Forum diene deshalb auch dazu, „sich bei den Pädagogen zu bedanken, die für die Gesellschaft eine sehr wichtige Arbeit leisten.“ Platzeck: „Sie sind Helden des Alltags. Sie verdienen unsere Anerkennung. An Brandenburgs Schulen gab es deutlich bessere Leistungen. Das ist wesentlich auch ihnen zu verdanken.“

An dem Bildungsforum nahmen etwa 160 Teilnehmer, darunter viele Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Brandenburg, teil. Mit Landespolitikern, darunter auch Bildungsminister Holger Rupprecht und die SPD-Bildungsexpertin Klara Geywitz, diskutierten sie über aktuelle Bildungsthemen und Prioritäten nach der Landtagswahl.

Die Eckpunkte für das SPD-Wahlprogramm machen deutlich, „dass Bildung für uns ganz vorne steht“, so Platzeck. Das Programm „Gute Bildung von Anfang an“ soll ab 2010 jährlich etwa 50 Mio. Euro zusätzlicher Investitionen umfassen. Baaske: „Es wird für uns ein zentraler Punkt in den Koalitionsverhandlungen“.

Neben zusätzlichem Personal gehörten dazu auch das Schüler-BAföG und die Fortsetzung des Schulsozialfonds. Geywitz: „Wir werden die Bildungsmöglichkeiten in Kitas und Schulen verbessern. Das Schüler-BAföG hilft, damit Jugendliche aus finanziell schlecht gestellten Familien, eine bessere Chance auf das Abitur bekommen.“ Es gehe darum, Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Dazu diene auch der Schulsozialfonds. Er ermöglicht z. B. die Teilnahme an kostenpflichtigen Ganztagsangeboten.

Bildungsminister Holger Rupprecht versicherte, dass es die Flexible Eingangsstufe Flex „künftig an jeder Grundschule geben soll, die das will.“ Alle Ober- und Gesamtschulen sollen Ganztagsschulen mit individueller Förderung und fachlicher Hausaufgabenbetreuung werden. Rupprecht: „In Grund-, Ober – und Gesamtschulen sollen höchstens 28 Kinder in einer Klasse lernen.“ Um die Standorte von Oberschulen zu erhalten, solle es auch künftig möglich sein, im ländlichen Raum siebte Klassen – ab 12 Schülern pro Zug - zu bilden.

Baaske: „All diese Schritte helfen nicht nur den Kindern und Jugendlichen, sondern auch den Lehrerinnen und Lehrern. Wir wollen und müssen sie unterstützen.“ Dazu gehörten auch mehr direkte Entscheidungsmöglichkeiten an den Schulen bei gleichzeitigem Abbau von Bürokratie.“

 
 

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