Mit einem Schmunzeln las ich in dieser Woche die Meldungen zur Nominierung von Joachim Bienert zum Bürgermeisterkandidaten der Glienicker SPD im Oranienburger-Generalanzeiger. Ausgangspunkt der Meldungen war eine Pressemitteilung des Vorsitzenden der Glienicker SPD, Frank Schwerike vom vergangenen Montag.
Am Dienstag berichtete dann der Oranienburger-Generalanzeiger, dass Franke Bienert zum Bürgermeisterkandidaten von der Glienicker SPD nominiert wurde. Doch der OGA wäre eine schlechte Zeitung, wenn sie Ihren Fehler nicht bemerken und korrigieren würden. Die Korrektur erschien dann auch im gestrigen S-Bahn-Geflüster. Doch auch in der Korrektur erhielt Joachim Bienert wieder einen neuen Vornamen vom OGA. Diesmal wurde Hans-Joachim Bienert getauft.
Freunde
Die Überschrift wird einige der geneigten und gut informierten Leser
vermuten lassen, dass jetzt ein Bericht über die Freundschaft folgt die mich mit Joachim
Bienert verbindet. Doch an dieser Stelle möchte ich über ein Freund schreiben der mich schon
wesentlich länger begleitet als unser Bürgermeister Joachim Bienert.
Das fällt diesem Freund auch nicht schwer, denn er begleitet mich schon seit meiner frühsten
Kindheit und feiert am 9.Juni seinen 75zigsten Geburtstag. Das Licht der Welt erblickte er am
9. Juni 1934 in einer Nebenrolle des Filmes „The Wise Little Hen“ („Die kluge kleine
Henne“).
Mein Freund hat sich in den 75 Jahren seines bisherigen Lebens eigentlich kaum verändert. Er
ist jugendlich und vital und meistens vom Pech verfolgt. Dieses andauernde Pech führt dann
auch immer wieder zu seinen allseits bekanntes cholerischen Ausbrüchen.
Auch wenn ihm selbst die Freuden eines Vaters versagt blieben, so kümmert er sich doch um
seine drei Neffen. Am 17. Oktober 1937 liefert nämlich seine Schwester Della ihre drei
Kinder bei ihm ab.
Auch seiner Kleidung sieht man sein Alter nicht an. Statt eines Nasenzwickers und Weste,
trägt er immer noch seinen Matrosenanzug.
Jetzt wissen sie sicher, wer mein langjähriger Freund ist.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH DONALD DUCK