19.09.2019 in Allgemein

Initiativgruppe „Willkommen in Glienicke/Nordbahn" ist Gewinner des Ehrenpreises für Toleranz und Zivilcourage 2019

 
Foto: Willkommensinitiative Glienicke_©Gemeindeverwaltung Glienicke_Nordbahn

Die Initiativgruppe "Willkommen in Glienicke/Nordbahn" ist der diesjährige Preisträger des Ehrenpreises für Toleranz und Zivi lcourage des Landkreises Oberhavel. Dies hat diesechsköpfige Jury unter Leitung des Kreistagsvorsitzenden Dr. Wolfgang Krüger in ihrer Sitzung am 03.09.2019 einstimmig beschlossen. Der Preis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben und ist mit 2.000 Euro Preisgeld dotiert. Er soll Menschen würdigen, die sich durch ihr Engagement und ihren Einsatz für ein weltoffenes und tolerantes Oberhavel einsetzen. Die Initiativgruppe „Willkommen in Glienicke/Nordbahn" engagiert sich seit 2015 ehrenamtlich in ihrer Gemeinde. Ihre Mitglieder setzen sich unabhängig von politischen Ansichten für eine Willkommenskultur ein und unterstützen Geflüchtete bei der Integration in das Gemeinschaftsleben. Sie richteten den Treffpunkt „KOMM AN!" ein. Jeden Samstag stehen die Türen für die Neuankömmlinge offen. Inzwischen hat jede Familie einen Paten als unmittelbaren Ansprechpartner. Die Ehrenamtler begleiten Geflüchtete und Asylbewerber im Alltag und beim Aufsuchen von Ämtern, Behörden und Ärzten. Sie organisieren nicht nur Deutschkurse für Kinder und Erwachsene, sondern auch gemeinsame Ausflüge und Veranstaltungen wie landestypisches Kochen oder Kulturnachmittage. Kinder liegen der Gruppe besonders am Herzen, damit sie beste Startvoraussetzungen erhalten. Bereits in den Kitas finden Deutschkurse statt und Schulkinder werden individuell gefördert. In der Begründung von Bürgermeister Dr. Hans Oberlack, der den Vorschlag eingereicht hatte, heißt es unter anderem: „Die Mitglieder der Willkommensinitiative Glienicke sind mit Menschkenntnis und Menschlichkeit an die Aufgabe herangetreten, sie stehen mit ihrem privaten Engagement für ein tolerantes und weltoffenes Glienicke/Nordbahn."

26.08.2019 in Kommunalpolitik

Bustaktungen müssen verbessert werden

 

Die Fahrpläne der Busse müssen kurzfristig verbessert werden.

In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs in Glienicke deutlich verbessert. Dies ist ein langer und steiniger Weg gewesen. Aber auch ein besseres Angebot ist noch lange nicht optimal. So müssen die Taktzeiten auf der Linie 806, von und zum S-Bahnhof dringend verändert werden. Was hilft es, wenn der Bus häufiger fährt, aber die Ankunftszeit der S-Bahn die gleiche ist wie die Abfahrtzeit der Busse. In der Konsequenz wartet man 20 Minuten auf den Bus. Dies hatte ich bereits im letzten Jahr mehrfach gegenüber der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) thematisiert. Den Leserbrief von Herrn Dr. Peter Kaßner (GK, Ausgabe Juni, Seite 67), habe ich zum Anlass genommen, dieses Thema nochmals mit deutlichem Nachdruck gegenüber der OVG zur Sprache zu bringen. Eine Prüfung wurde zugesagt und ich hoffe, dass die Taktung jetzt endlich dem S-Bahnverkehr angepasst wird.

 

„Kiezbus“

Der „Kiezbus“ zum S-Bahnhof Frohnau kämpft auch noch mit Anlaufschwierigkeiten. Vielfach wurde ich auf die viel zu lange Pause des Busses in der Mittags- und Nachmittagszeit angesprochen. Siehe hierzu auch den Leserbrief von Herrn Herbert Böttcher (Glienicker Kurier, Ausgabe Juni, Seite 67). Der „Kiezbus“ muss auch tagsüber häufiger fahren. Hierzu müssen die Beratungen im zuständigen Fachausschuss unverzüglich aufgenommen werden, damit der Kiezbus auch tagsüber häufiger nach Frohnau fährt.

09.08.2019 in Kommunalpolitik

Defizitärer Haushaltsentwurf wirft Fragen auf

 

Der Entwurf des Haushaltes für die Gemeinde Glienicke/Nordbahn für das Jahr 2020 liegt den Gemeindevertretern jetzt zur Beratung vor. Gut 450 Seiten, vollgepackt mit Zahlen, die die ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitiker nun in ihrer Freizeit sichten und bearbeiten. Die Beratungen in den Fachausschüssen sind für September und Oktober vorgesehen. 

Ein Novum in Glienicke ist, dass die Gemeindeverwaltung den Gemeindevertretern einen Entwurf vorlegt, der im Ergebnishaushalt ein Defizit in Höhe von 1,74 Millionen Euro ausweist. Dies wirft einige Fragen auf, die auch im gestrigen Haupt- und Finanzausschuss noch nicht vollumfänglich geklärt werden konnten.

Nun liegt es an uns Gemeindevertretern, Positionen im Haushalt zu finden, mit denen das Defizit ausgeglichen werden kann. Dabei kommt für mich eine zusätzliche finanzielle Belastung der Bürger nicht in Frage.

Der Haushaltsentwurf kann auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden (15 MB):  Download

17.07.2019 in Allgemein

Ein schwarzer Tag für den Willen der Wähler

 

Ursula von der Leyen ist neue EU-Kommissionspräsidentin und die CDU/CSU feiert ihren Erfolg. Ein „Erfolg“, der denkbar knapp ausgefallen ist. Gerade einmal neun Stimmen mehr, als sie gebraucht hätte, erreichte von der Leyen im EU-Parlament. Damit haben, unter anderem, offensichtlich auch deutsche Sozialdemokraten ihre Ankündigung wahrgemacht und Ursula von der Leyen NICHT gewählt.

Was diese Wahl für mich zeigt, ist dass die CDU bereit ist, alles für den Machterhalt zu tun. Im gesamten Europawahlkampf wurde von allen Parteien betont, dass diesmal das Spitzenkandidatenmodell gilt. Damit war eigentlich das Personaltableau für den EU-Kommissionspräsident geklärt und Manfred Weber (CSU) hätte zum zum EU-Kommissionspräsident gewählt werden müssen.

Stattdessen wurden wie so oft Ankündigungen von Politikern im Wahlkampf nach der Wahl nicht umgesetzt. Ein schwarzer Tag für die Wähler, vor allem für jene, die der CDU/CSU explizit wegen Manfred Weber ihre Stimme gegeben haben. Da muss man sich über ein Erstarken demokratiefeindlicher Parteien nicht wundern.

Auch im Land Brandenburg tun CDU-Politiker alles, um an die Macht zu kommen.

Wie sonst kann man es erklären, dass der Spitzenkandidat der Brandenburger CDU, Ingo Senftleben, selbst mit der AfD reden will? Heute schließt er eine Koalition mit der AfD in Brandenburg noch aus. Doch was nach der Wahl am 1. September passiert…….?

Eine CDU, die ihr Handeln am Machtgewinn/Machterhalt orientiert, ist für mich kein Koalitionspartner.

Eine CDU, die Posten immer noch in Hinterzimmer Gesprächen verteilt, ist für mich kein Koalitionspartner.

Auch wenn die SPD auf Bundesebene alles andere als gut dasteht, müssen dort klare Konsequenzen gezogen werden. Wer, wie die CDU, den Wählerwillen vorsätzlich ignoriert, muss sich über die Politikverdrossenheit der Wählerinnen und Wähler nicht wundern.

Die SPD muss die Koalition mit der CDU/CSU im Bund unverzüglich beenden. Und das auch, wenn dies eventuell heißt, dass es zu Neuwahlen kommt.

 

Ihr

Uwe Klein

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23.10.2019, 18:30 Uhr Haupt- und Finanzausschuss

24.10.2019, 18:30 Uhr Haupt- und Finanzausschuss

24.10.2019, 19:30 Uhr Treffen des Ortsvereins der Glienicker SPD

28.10.2019, 18:30 Uhr Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Sport

30.10.2019, 18:30 Uhr Ausschuss für Technische Infrastruktur und Gewerbe

03.11.2019, 09:30 Uhr Infostand der Glienicker SPD

07.11.2019 Ausschuss für Umwelt, Planen, Bauen/Wohnen

13.11.2019, 18:30 Uhr Ausschuss für Technische Infrastruktur und Gewerbe

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