„Trinkgelage in der Kirche“

Veröffentlicht am 19.03.2017 in Allgemein

Ein Bild der Verwüstung (Foto:privat)

„Trinkgelage in der Kirche“ - so titelte die Lokalpresse am 15. Februar. Was war passiert? Nachdem auf dem Gelände der evangelischen Kirchengemeinde zwischen dem 9. und 11. Februar im Gemeinderaum eingebrochen wurde, stiegen Einbrecher zwei Tage später auch in die Räume der Jungen Gemeinde im „Bummelhäuschen“ an der Gartenstraße ein. Offensichtlich veranstalteten sie ein Trinkgelage in den Räumen und verwüsteten diese.

Blinde Zerstörungswut, anders kann man das Bild, das sich den Jugendlichen am 13. Februar im Bummelhäuschen bot, nicht nennen. Die Einbrecher zerstörten Möbel, beschmierten Wände und Fußböden und, als ob das nicht schon schlimm genug wäre, verrichteten auf der Couch der Jungen Gemeinde auch noch ihre Notdurft. Insgesamt entstand ein Schaden von weit über 1.000,- Euro.

Viele hätten angesichts der totalen Verwüstung frustriert aufgesteckt. Nicht so die Jugendlichen der Jungen Gemeinde. Noch am selben Tag, an dem der Einbruch entdeckt wurde, machten sie sich daran, ihre Räume zu renovieren. Der Dreck, der Abfall und die zerstörten Möbel wurden beseitigt, Farbe, Fußbodenbelag, neue Lampen und vieles mehr wurde gekauft. In tagelanger Arbeit, oft bis in die Nacht, nach Schule, Studium oder einem langen Tag in der Ausbildung, renovierten die Jugendlichen die Räume und richteten ihr zweites Zuhause wieder her.

Durch einen Spendenaufruf auf Facebook bekamen sie neue, gebrauchte Möbel. An der Decke des Hauptraumes hängt jetzt auch eine neue Lampe im Design des „Star-Wars-Todessterns“. Um in der Sprache von Star Wars zu bleiben: ja, die Macht ist mit den Jugendlichen der Jungen Gemeinde.

Mitglieder der Jungen Gemeinde, sie können zu recht stolz sein auf das, was sie geleistet haben.

 

Ich bin zutiefst beeindruckt von dem Einsatz und dem Engagement der Jugendlichen. Sie halten zusammen und sind füreinander und andere da. Sie haben sich nicht unterkriegen lassen und mit ganzem Einsatz ihr „zweites Zuhause“ wieder instandgesetzt.

Sicher bin nicht nur ich stolz auf das, was die Jugendlichen geleistet haben, und sicher haben sie sich den Respekt von vielen durch ihren Einsatz und ihr Engagement verdient.

 
 

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