Haben Sie es bemerkt? In „Sachen Kultur“ tut sich in Glienicke seit Ende 2009 deutlich mehr. Dieses verdanken wir dem unermüdlichen Einsatz des Kulturkoordinators Wolfgang Bentz. Bentz ist nicht direkt bei der Gemeinde Glienicke angestellt. Nach Glienicke kam er über die Beschäftigungsgesellschaft „PuR“, bei der er einen Vertrag für sechs Stunden täglich bekam. Dieser ist bis zum 31. Dezember dieses Jahres befristet. Ursprünglich sollte Wolfgang Bentz nur bis zum 30. September 2012 in Glienicke als Kulturkoordinator tätig sein.
Auf Vorschlag der SPD-Fraktion ist es gelungen, eine Verlängerung seiner für Glienicke so wichtigen Funktion bis Ende dieses Jahres zu erreichen.
Mir fällt es ein wenig schwer über die vielen positiven Dinge vollständig zu berichten, die Wolfgang Bentz in Glienicke bewegt hat, denn er selbst sagt dazu nur: „Nicht zuviel Positives, es ist nur meine Arbeit“
Seit März 2010 gibt es den Künstlerstammtisch, der von ihm betreut wird.
Der Künstlerstammtisch zählt im Kern 17 Maler, Fotografen, Bildende Künstler, Musiker und Schriftsteller. Mit dem Künstlerstammtisch soll den Kunstschaffenden im Ort eine Möglichkeit geboten werden, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Initiativen zu vernetzen.
Viele kulturelle Projekte wurden und werden vom Kulturkoordinator angeschoben und betreut. Hier ist neben dem schon erwähnten Künstlerstammtisch beispielsweise auch die viel gelobte Kunstausstellung zu nennen, die parallel zum Herbst- und Weinfest stattfand. Auch die monatliche „Rathaus-Galerie“ geht auf seine Initiative zurück.
Die von Wolfgang Bentz mit viel „Herzblut“ ausgefüllte Stelle des Kulturkoordinators ist eine für Glienicke wichtige Aufgabe und Funktion geworden. Mit dem Auslaufen seines Vertrages bei der Beschäftigungsgesellschaft „PuR“ wird es für die Gemeinde Glienicke darum gehen, ob sie willens und in der Lage ist, die Stelle des Kulturkoordinators dauerhaft einzurichten.
Seine Arbeit und sein Schaffen hat zumindest die SPD-Fraktion im Sinne einer wünschenswerten Notwendigkeit überzeugt. Ich würde mich freuen, wenn Sie das auch so sehen.