Eichwerder – die Arbeiten gehen in die nächste Runde

Veröffentlicht am 06.10.2012 in Kommunalpolitik

Wie berichtet wird sich der Eichwerder, unser größtes Naturschutzgebiet im Südosten der Gemeinde, in den nächsten Jahren verändern. Der neue Eigentümer des Areals, die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, plant die Wiederherstellung des Zustandes von vor rund 100 Jahren mit dem damals vorhandenen Niedermoor.
Dafür werden bereits in diesem Winter die ersten Flächen mit großen Maschinen gemäht und wild gewachsene Bäume zu einem gewissen Teil gefällt. Damit soll Platz geschaffen werden, um den Wasserstand durch Regulierungsbauwerke dann ganzjährig konstant halten zu können und dem Moor dadurch in seiner ursprünglichen Entwicklung Rechnung zu tragen.

Aber auch die Gemeinde ist nicht untätig. Um das Areal besser für Spaziergänger zugängig zu machen, wird der erste Bauabschnitt eines Wanderweges, nach intensiven und erfolgreichen Bemühungen der SPD, vom Naturlehrpfad in Lübars bis zur Jungbornstraße, nach derzeit noch laufenden Abstimmungen mit der Naturschutzbehörde, dann im Herbst diesen Jahres fertiggestellt. Diese zwei Meter breite Wegeführung wird dann voraussichtlich im Herbst nächsten Jahres vom NaturSchutzFonds durch das Naturschutzgebiet bis zur Alten Schildower Straße weitergebaut.

Im Rahmen der Investitionsplanungen für die kommenden Jahre hat der Infrastrukturausschuss am 5. September nunmehr auch den Bau des 3. Bauabschnittes im nächsten Jahr empfohlen.

Bei diesem Teil des Gesamtwegekonzeptes wird dann der Wanderweg parallel zur Alten Schildower Straße bis nach Schildow fortgesetzt. Das Gesamtwegekonzept sieht länderübergreifend vor, dass Spaziergänger dann den rund 6,5 Kilometer langen Rundweg von Glienicke über Schildow und Lübars trockenen Fußes nutzen können. Die Schildower Nachbarn müssen dann lediglich noch ein rund 150 Meter langes Zwischenstück von der Glienicker Gemeindegrenze bis zur Kurzen Straße in Schildow realisieren.

Ebenso gehen die Überlegungen zu einem Aussichtsturm am Rande des Naturschutzgebietes weiter.
Die SPD setzt sich nicht nur für den notwendigen Wanderweg, sondern auch für eine, nicht nur in Glienicke dann einzigartige touristische Idee ein, die Naturlandschaft Eichwerder durch einen Aussichtsturm im wahrsten Sinne des Wortes überschaubar zu machen. Zu diesem Zweck haben sich die Mitglieder des Infrastrukturausschusses am 22. August an der Alten Schildower Straße Ecke Eichhornstraße getroffen. Mit freundlicher Unterstützung unserer Feuerwehr war es uns möglich, eine realistische Höhe für den geplanten Turm zu ermitteln. Die Mehrheit empfahl, eine Höhe von 18 Meter zu planen, auch wenn der angedachte Standort rund 100 Meter weiter westlich liegt. Wir setzen uns jedenfalls dafür ein, dass im nächsten Jahr Planungsmittel zur Verfügung gestellt werden
Nach ersten Vorgesprächen mit Berlin kann dieses Projekt möglicher Weise auch gemeinsam und mit Hilfe von Fördermitteln dargestellt werden.
Wir werden Sie über die weiteren Fortschritte dieses überaus sehenswerten Projektes auf dem Laufenden halten.
von Dirk Steichele







<center>Grafik: Dirk Steichele</center>

 

 

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