Sportförderung ist eine lohnende Investition

Veröffentlicht am 13.06.2014 in Allgemein

Sport ist kein Lebensbereich für sich, sondern ist wichtiger Bestandteil in allen Bereichen des Lebens. Kinder- und Jugendarbeit, Gesundheitsförderung und Gemeinschaftsaktivitäten sind untrennbar mit dem Sport verbunden. Der Staat als Träger öffentlicher Belange hat bei weitem nicht die Ressourcen, um in ausreichendem Maße Sportangebote für Jung und Alt anbieten zu können. Er bekommt Hilfe durch eine Vielzahl von Vereinen. Ihre Arbeit basiert in erster Linie auf freiwilligem, ehrenamtlichem Engagement. Die Sportvereine nehmen damit eine besondere Stellung ein. Ihre Bedeutung ist in kultureller und gesundheitspolitischer wie auch in pädagogischer Hinsicht nicht hoch genug zu schätzen.

Sport geht uns alle etwas an: Sport bietet Heranwachsenden wie auch Erwachsenen und Senioren eine sinnvolle Möglichkeit des Zeitvertreibs und der Gesundheitsvorsorge.

Sport verbindet Generationen miteinander. Auch in Glienicke, wo 11 von 18 Vereinen Sportvereine sind, hat er für viele Menschen eine große Bedeutung.

Es ist sicher richtig, dass wir in Glienicke dem Sport alleine durch den Bau und den Betrieb unserer Sporthallen, der Außensportanlagen, der Kegelbahn sowie der Anlage für die Sportschützen eine nicht unerhebliche Förderung gewähren. Eine weitere Förderung erhalten die Sportvereine durch die Sportförderrichtlinie der Gemeinde.

Auf der anderen Seite müssen aber alle Sportvereine auch für die Benutzung der Sporthallen und -anlagen Nutzungsgebühren und Miete zahlen. Diese stellen zwar nur einen Bruchteil der Kosten für den Betrieb der Sportstätten dar, jedoch halte ich jede Diskussion über die von den Vereinen zu zahlenden Mieten für dringend notwendig. Gerade im Vergleich zu anderen Gemeinden oder gar im Vergleich zu Berlin, stellen die von den Vereinen zu zahlenden Mietkosten einen nicht unerheblichen Standort- und Wettbewerbsnachteil für die Glienicker Sportvereine dar.

Es ist nicht so, dass die gemeinnützigen Glienicker Sportvereine heimlich einen Geldspeicher gebaut haben, in dem sie ihre Reichtümer sammeln. Wer sich schon einmal in einem Sportverein engagiert hat, weiß, welch hohes Maß an Belastbarkeit und Engagement von Nöten ist, um gerade auch den Breiten- und Jugendsport zu organisieren. Die Arbeit in den Sportvereinen erfolgt zumeist ehrenamtlich. Kann es da richtig sein, dass die Vereine dann noch massive Anstrengungen unternehmen müssen, um die Mieten für die kommunalen Sportstätten aufzubringen? Ich glaube nicht.

Jeder Euro, den die Sportvereine für Mieten ausgeben müssen, bedeutet einer weniger, der statt dessen in Arbeit und Angebot für Kinder, Jugendliche und Senioren investiert werden kann.

Ich meine, hier muss sich etwas ändern!

 
 

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