Sabine Krüger hat gewonnen
Sabine Krüger (Vorsitzende des SVG Glienicke/Nordbahn) hat gewonnen.
Das Pyronale privat Feuerwerk kommt damit nach Glienicke.
Herzlichen Glückwunsch an Sabine
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Veröffentlicht am 23.08.2010
Prüfung des Reicheltmarkt-Neubaus in der Gemeindevertretung abgelehnt

Wird jetzt wohl schließen. Reichelt-Markt an der Hauptstraße
Ich gebe gerne zu das es frustrierend ist, aber alle Sachargumente haben nichts geholfen. Die SPD-Fraktion hatte zur Sitzung der Gemeindevertretung vor der Sommerpause beantragt, dass der gewünschte Standortwechsel des Reicheltmarktes von der Hauptstraße an die B 96 fundiert geprüft wird. Doch alle Argumente und Appelle an die anderen Fraktionen hier in der Sache und vor allem auf Grundlage einer ordentlichen Prüfung entscheiden zu können, haben nichts geholfen. Mit der Mehrheit der Stimmen aus den Reihen der CDU/FDP und Glienicker Bürgerliste wurde in der Gemeindevertretung am 28. Juli der Antrag der SPD für eine grundlegende Prüfung der Voraussetzungen für einen Neubau eines größeren Reicheltmarktes an der B 96 abgelehnt.
Damit wird die Schließung des Reicheltmarktes an der Hauptstraße in Glienicke voraussichtlich nicht mehr zu verhindern sein. An seiner Stelle soll ein firmeneigener NP (NiedrigPreis) Discountmarkt eröffnet werden.
Dies teilte Reichelt in einem Schreiben vom 10. Mai 2010 an die SPD-Fraktion und in einem weiteren Schreiben an den Bürgermeister bereits im April mit (siehe Mitteilungen der SPD-Fraktion in der Juni-Ausgabe des Glienicker Kurier) mit.
Veröffentlicht am 21.08.2010
Wir müssen dranbleiben
Potsdam. Zum Schulstart nach den Sommerferien hat Landesbildungsminister Holger Rupprecht heute bekannt gegeben, dass zum neuen Schuljahr wie geplant knapp 400 neue Lehrerinnen und Lehrer in Brandenburg eingestellt werden. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Günther, freut sich über die Verstärkung an den Schulen.
„Besonders erfreulich ist, dass auch ein großer Teil der Referendare in den Schuldienst übernommen wird. Die vielen neu eingestellten jungen Lehrerinnen und Lehrer bringen mit ihren frischen Ideen neuen Schwung in den Unterricht“ sagte Günther. Er sei zudem ein Erfolg, dass gelungen sei, einen Schwerpunkt auf die Einstellung von Lehrpersonal mit sonderpädagogischer Ausbildung zu legen. „Der Bedarf an Sonderpädagogen ist groß. Er wird in den kommenden Jahren weiter steigen“, erklärte der SPD-Politiker im Hinblick auf das Thema Inklusion und die Verringerung der Schulabbrecherquote, „deswegen ist es wichtig, viele Sonderpädagogen einzustellen.“ Es wäre wichtig, dass Sonderpädagogik einen größeren Anteil am Lehramtsstudium ausmachen würde.
Veröffentlicht am 18.08.2010

Veröffentlicht am 16.08.2010
Aus der Regionalgeschichte der Arbeiterbewegung:
Ein politischer Mord in Hohen Neuendorf 1906
Im September 1906 fand im Organisationsbereich der Sozialdemokratie des Reichstagswahlkreises Niederbarnim ein „Zahlabend“ statt, eine Sitzung also vergleichbar mit einer Zusammenkunft einer Basisorganisation der LINKEN bzw. mit einer Ortsvereinssitzung der SPD, richtet man den Blick auf die Erben der historischen revolutionären Sozialdemokratie. Doch diese Versammlung ging nicht wie jede andere Zusammenkunft zu Ende. Auf dem Rückweg wurde der sozialdemokratische „Bezirksführer“, vergleichbar einem Ortsvorsitzenden, der Arbeiter Adolf Hermann, von dem Gendarmen Jude durch Schüsse tödlich verletzt. Die Sozialdemokraten des Niederbarnim, repräsentiert von ihrem Reichtagsabgeordneten und ehemaligen Rechtsanwalt Arthur Stadthagen, strengten umgehend einen Prozess gegen den Todesschützen aus den Reihen der Polizei an. Dieser endete jedoch, wie zu Zeiten der kaiserlichen Klassenjustiz kaum anders zu erwarten, mit dem Freispruch des angeklagten Polizisten.
Diese Ermordung ihres Mitglieds und Funktionärs Adolf Hermann in Hohen Neuendorf gab den Sozialisten alljährlich Anlass zu einer am Tatort stattfindenden Gedenkversammlung. Und so trafen sich auch am 25. September 1910 Sozialisten und Gewerkschafter zu einer Gedenkversammlung. Es sollen rund 10000 Teilnehmer gewesen sein, die dem erschossenen Arbeiterfunktionär Adolf Hermann gedenken wollten.
Veröffentlicht am 15.08.2010